Airbus A330 von South African: Auch die Erneuerung der Flotte soll helfen.

Dringende SparmaßnahmeSouth African stoppt Flüge nach München

Radikaler Schnitt bei der angeschlagenen Nationalairline. South African Airways streicht das regionale und internationale Streckennetz massiv zusammen - auch die Flüge nach München fallen weg.

Top-Jobs

Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (m/w/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Pilatus

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero-Dienst

Fluggerätmechaniker (w/m/d) als Prüfer / Certifying Staff (w/m/d) EASA Part 66 CAT B1 und/oder B2 für Challenger 650

Feste Anstellung
Luftfahrt
Aero-Dienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Bis Ende Februar arbeitet das Management einen Plan aus, wie es South African Airways retten will. Doch erste Weichen hat es schon jetzt gestellt. Man ergreife «dringende Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität», teilen die Sonderverwalter der Airline am Donnerstag (6. Februar) mit. Zugleich schaffe man eine «tragfähige Plattform für eine erfolgreiche Zukunft».

Kern der Sofortmaßnahme ist eine Dezimierung des Streckennetzes. So stellt South African Airways zum 29. Februar alle Inlandsflüge ein außer denen zwischen Johannesburg und Kapstadt. Diese Strecke wird künftig aber seltener bedient. Die Flüge nach Durban, East London und Port Elizabeth fallen weg. Auch die regionalen Verbindungen nach Abidjan via Accra, Entebbe, Luanda und Ndola werden gestrichen. Nicht betroffen vom Abbau ist die Billigtochter Mango.

Nachhaltiges Streckennetz

Das Auslandsnetz wird ebenfalls dezimiert. So streicht South African Airways die Flüge nach Guangzhou, Hongkong und São Paulo. Auch aufgegeben wird die Verbindung nach München. Die Strecke in die bayerische Metropole wurde seit 2007 bedient.

Im Flugplan verbleiben die regionalen Flüge nach Blantyre, Dar es Salaam, Harare, Kinshasa, Lagos, Lilongwe, Lusaka, Maputo, Mauritius, Nairobi, Victoria Falls, Livingston und Windhoek. Erhalten bleiben auch die Strecken nach Frankfurt, London-Heathrow, New York, Perth und Washington via Accra. Damit habe man künftig ein Streckennetz, das nachhaltig sei und sich finanziell rechne, so die Sonderveralter.

Verkäufe und Jobabbau

Dass es mit diesen Maßnahmen nicht getan ist, deuten die Sonderverwalter in ihrer Mitteilung an. Man suche nach Sanierungsmöglichkeiten bei allen Tochterunternehmen oder prüfe deren Verkauf. Man versuche zwar, den Verlust von Arbeitsplätzen zu minimieren. Aber ein Jobabbau sei unumgänglich. Im November hatte Interimschefin Zuks Ramasia angekündigt, es könnten rund 18 Prozent oder 940 der 5150 Stellen verschwinden. Seit vergangenem Dezember steht die Fluggesellschaft unter Gläubigerschutz.

Mehr zum Thema

Airbus A340 von SAA: Die Airline sortiert die Flotte aus.

South African verkauft neun Airbus A340

Spielzeug von South African Airways: Die Fluglinie kämpft ums Überleben.

South African rettet sich in Gläubigerschutz

Airbus A350 von South African Airways: Effizienter werden und Sparen ist angesagt.

South African Airways streicht fast jede fünfte Stelle

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Video

Prototyp der EFlyer 2: Dass Flugzeug soll 2026 von der FAA zertifiziert werden.
Der Eflyer 2 soll im kommenden Jahr zertifiziert werden. Sechs Jahre später als ursprünglich anvisiert. Dafür soll es ein elektrisches Schulungsflugzeug mit sehr geringen Betriebskosten werden, verspricht Hersteller Bye Aerospace.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A321 XLR von Aer Lingus: Das Flugzeug mit der Kennung EI-XLT fällt auf unbestimmte zeit nach einer harten Landung aus.
Ein Airbus A321 XLR der irischen Nationalairline ist am Flughafen Dublin hart gelandet. Das erst ein Jahr alte Flugzeug könnte Monate ausfallen und Aer Lingus Kosten in Millionenhöhe verursachen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sprung aus der Boeing 737-800 von Air Congo: Riskant.
Die Boeing 737 kam an, doch niemand dachte an die Treppe. Am Flughafen Kindu in der Demokratischen Republik Kongo mussten Reisende von Air Congo ihre Boeing 737 auf denkbar riskante Weise verlassen – per Sprung aus der Kabinentür aufs Vorfeld.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin