Eine Dash-8 von Sky Alps: Die Fluggesellschaft will in diesem Jahr weiter wachsen.

Auch FrankfurtSky Alps visiert drei neue Ziele in Deutschland an

Die Südtiroler Regionalairline baut aus. So will Sky Alps gleich mehrere neue Routen nach Deutschland aufnehmen - und dabei an ein Lufthansa-Drehkreuz fliegen. Aber nicht nur ab Bozen. Auch in Österreich hat sie Pläne.

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Mitte Dezember startete am Flughafen Bozen ein Erstflug. Erstmals hob Sky Alps nach London-Stansted ab. Es ist die erste Verbindung der Südtiroler Regionalairline, die zu einem Ziel außerhalb des Schengen-Raums führt. Die Route ist mit einer Auslastung von gut 50 Prozent gut gestartet. Das Ziel liege aber bei 80 Prozent, zeigte sich Chef Josef Gostner gegenüber lokalen Medien selbstbewusst.

Im vergangenen Jahr begrüßte die 2020 gegründete Fluggesellschaft erstmals über 100.000 Reisende. Mit ihren aktuell acht De Havilland Canada Dash 8 steuert sie aktuell bereits 22 Ziele an. Im Vorjahre waren es noch 14 gewesen. Wenn es nach Gostner geht, stehen die Zeichen weiter auf Wachstum. Gegenüber dem TV-Sender Rai sprach er kürzlich von einer «Verdoppelung» im Jahr 2024.

Bis zu 14 Flugzeuge

Sky Alps hält auch weiter an der Aufstockung der Flotte auf 14 Dash 8 fest, wie eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH bestätigt. Geplant sind mit den zusätzlichen Flugzeugen auch neue Strecken. «Neu im Sommer ist die Strecke Bozen - Korfu», erklärt sie. Weitere Ziele und Verbindungen, um die die Fluggesellschaft ihr Angebot 2024 ergänzen werde, werde man erst kommunizieren, wenn diese spruchreif seien.

In einem Interview mit der Zeitung Alto Adige erklärte Gostner, dass Sky Alps 2024 die Frequenzen auf den Verbindungen nach Berlin, Düsseldorf und Hamburg  auf vier pro Woche erhöhen wird. Zudem plant die Regionalairline Flüge nach Frankfurt, Hannover und Stuttgart. Ans Lufthansa-Drehkreuz will sie gemäß dem Chef nicht nur von Bozen aus fliegen, sondern auch von Friedrichshafen und Linz.

Auch Interesse an Österreich

Frankfurt war für Sky Alps schon länger ein Thema. Denn vor einem Jahr erhielt die Fluggesellschaft ihr eigenes Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Englisch: AOC). Das ermöglicht es ihr, Codeshare- oder Interlining-Abkommen zu schließen. Das würde neue Kundensegmente bringen, die aus der Welt über Drehkreuze nach Bozen fliegen oder umgekehrt. Gostner nannte schon früher gegenüber aeroTELEGRAPH die Star Alliance und ITA Airways als «Traumpartner».

Zudem zeigt Gostner Interesse an Inlandsflügen in Österreich, wie zuerst das Portal Italia Vola entdeckte. Er nannte bei Alto Adige Strecken wie die von Wien nach Linz, Innsbruck, Graz und Klagenfurt. Diese könnte man im Auftrag von Austrian Airlines bedienen, deutete Gostner an.

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