Airbus A320 von Hong Kong Airlines: Der Airline geht es weiterhin schlecht.

Hong Kong International AirportSieben Jets von Hong Kong Airlines gepfändet

Der Flughafen von Hongkong treibt unbezahlte Parkgebühren ein: Er legte dazu sieben Flugzeuge von Hong Kong Airlines in Ketten.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Anfang Dezember sah es düster aus. Hongkongs Luftfahrtbehörde Air Transport Licensing Authority drohte Hong Kong Airlines mit dem Entzug der Betriebslizenz. Die Fluggesellschaft hatte zuvor ihre Mitarbeiter nicht mehr pünktlich bezahlt. Schon in den Monaten zuvor war deutlich geworden, dass sie wie ihre Mutter HNA Group finanziell angeschlagen ist.

Die Unruhen in der Sonderverwaltungszone Chinas verschlimmerten die Situation weiter, bis ein Grounding drohte. Doch am 7. Dezember gab es Entwarnung. Die Behörden erklärten, Hong Kong Airlines habe die Bedingungen zur Aufrechterhaltung der Lizenz erfüllt: frisches Kapital und mehr Liquidität. Die Airline teilte ihrerseits mit, sie habe sich neue Mittel beschafft, gab aber nicht preis, woher. Und daher fliegt sie weiter.

Flieger seit Monaten geparkt

Doch die Probleme sind nicht gelöst. Wie am Montag (16. Dezember) bekannt wurde, hat der Flughafen von Hongkong sieben Jets von Hong Kong Airlines gepfändet. Man habe das getan, um die «eigenen finanziellen Interessen zu schützen», so die Airport Authority Hong Kong zur Zeitung South China Morning Post. Die Flugzeuge stehen offenbar seit drei bis elf Monaten ungenutzt auf dem Vorfeld.

Kumulativ kommen die sieben Flugzeuge auf 29.280 Stunden Parkzeit am Hong Kong International Airport. Daraus ergeben sich Gebühren von 11 bis 17 Millionen Hongkong-Dollar, wie das Blatt errechnet hat - 1,3 bis 2,0 Millionen Euro. Die Flieger gehören entweder der Fluggesellschaft selbst oder dem Leasingarm ihrer Mutter HNA Group.

Streckennetz getrimmt

Hong Kong Airlines erklärte, die Pfändung habe keinen Einfluss auf den Betrieb. Man befinde sich ohnehin bereits in einem Schrumpfungsprozess. Die Fluglinie hat in den letzten Monaten Flüge gestrichen und das Streckennetz getrimmt. Inzwischen bietet sie keine Langstrecken mehr an, aber auch regionale Routen wurden bereits aus dem Flugplan genommen.

Mehr zum Thema

Winglet eines A350 von Hong Kong Airlines: Die Fluglinie hat Großes vor.

Hong Kong Airlines droht das Grounding

Flieger in Hongkong: Die Nachfrage sinkt.

Airlines droht in Hongkong kein Slot-Entzug

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Video

lufthansa erster airbus a350 1000 erstflug 01
Der erste Airbus A350-1000 der deutschen Fluggesellschaft trägt den XXL-Kranich und hat nun erstmals den Boden verlassen. Noch sitzen aber keine Lufthansa-Piloten am Steuer.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die abgestürzte Beechcraft im Maisfeld: Alle vier Personen haben überlebt.
In Wisconsin stürzt ein Kleinflugzeug in ein Maisfeld. Die ersten Helfer kommen nicht über die Straße, sondern mit dem Fallschirm aus einem anderen Flugzeug, das zufällig in der Nähe war.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
dubai vertiport 22
Wie funktioniert ein Verkehrsmittel, das es bislang noch gar nicht im kommerziellen Betrieb gibt? In Dubai laufen die letzten Vorbereitungen für den Start von Flugtaxis. Skyports-Manager Gareth Wilson verrät, warum Passagiere gewogen werden, wie schnell der Check-in ablaufen soll und weshalb das Netz mit nur einem einzigen Evtol startet.
gerard al fil
Gérard Al-Fil