Airbus A330 von Air Caraïbes: Die Airline baut ihre Flotte um.

Sechs A350 als Geschenk

Die Eigentümerfamilie schenkt Air Caraïbes eine neue Flotte. Die Fluggesellschaft bekommt drei neue Airbus A350 und least drei weitere.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Air Caraïbes zeigt sich selbstbewusst. Man habe den Luftverkehr in der Karibik verändert. «Bevor wir kamen, haben alle alte Flieger benutzt. Wir haben gezeigt, dass eine moderne Flotte gut und profitabel ist», so Geschäftsführer Marc Rochet gegenüber der französischen Zeitung Le Figaro. Und der Flugzeugpark soll nun sogar noch moderner werden. Wie am Mittwoch (11. Dezember) bekannt wurde, schenkt die Eigentümerin Groupe Dubreuil der Fluggesellschaft aus Guadeloupe für rund eine Milliarde Dollar drei fabrikneue Airbus A350. Drei weitere Maschinen des Typs wird sie für Air Caraïbes von der amerikanischen International Lease Finance Corp. ILFC leasen.

Die drei aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Aufnahme von Transatlantikflügen gekauften Jets sind vom Typ A350-1000, der längsten Version des neuen Langstreckenflugzeuges von Airbus. Die geleasten Flieger sollen kleiner sein. Ob nun das 900- oder das 800-Modell gewählt wird, ist noch nicht bekannt. Es ist aber mit Abstand die größte Order in der Geschichte von Air Caraïbes. Mit ihr ersetzt die Airline von der französischen Karibikinsel ihre komplette bisherige Langstreckenflotte bestehend aus vier A330-300 und einem A330-200.

Immer mehr Passagiere

Seit ihrer Gründung im Jahr 1998 hat der Umsatz von Air Caraïbes sich von 124 Millionen auf rund 350 Millionen Euro gesteigert. Die Passagierzahlen haben sich verdreifacht. «Unser Modell hat Erfolg», so Rochet. Und das zeigt sich auch finanziell. Mit einem Gewinn von 7 Millionen Euro 2012 und einer Steigerung 2013 ist sie die einzige Airline auf Strecken zwischen Frankreich und Guadeloupe, die Profite schreibt.

Air France dürfte sich über den Schritt der kleinen Konkurrentin ein bisschen ärgern. Denn die Auslieferung der Jets soll schon 2016 beginnen. Damit ist Air Caraïbes die erste französische Fluggesellschaft, die den A350 in Empfang nimmt. Damit erhofft sich das Management, auf der Strecke zwischen Frankreich und Guadeloupe attraktiver zu werden. Denn dort ist Air France momentan mit einem Anteil von 40 Prozent noch Marktführerin, Air Caraïbes hält rund 30 Prozent.

Mehr zum Thema

airbus a350 900 delta air lines

Anonymer Kunde bestellt 15 Airbus A350

ticker-airbus-konzern-

Airbus holt Strategieberater Eric Kirstetter in den Vorstand

airbus a319 neo china southern

China Southern und ihre Tochter Xiamen Airlines bestellen mehr als 130 Jets bei Airbus

ticker-airbus-konzern-

Airbus startet schwächer ins Jahr – weniger Auslieferungen drücken Ergebnis

Video

03cb5639-a63e-4644-b420-139634c38344
Die abgelegenste bewohnte Insel der Welt kämpft mit der Angst vor einem Hantavirus-Ausbruch. Nun warf ein britischer Airbus A400 M medizinisches Material über Tristan da Cunha ab – begleitet von Fallschirmjägern und Notfallmedizinern.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg