Airbus A340 von SAA: Die Maschinen sollen ersetzt werden.

SAA braucht schon wieder Geld

South African Airways schreibt weiterhin tiefrote Zahlen. Nun muss ein weiteres Mal der Staat mit einer Kapitalspritze aushelfen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es wird schwierig, die Übersicht zu behalten. X Mal in den letzten Jahren brauchte die südafrikanische Nationalairline Geld vom Staat, um weiterfliegen zu können. 2013 etwa half die Regierung mit einem Kredit über 1,5 Milliarden Rand (100 Millionen Euro) aus. Zugleich gab sie schon ein Jahr zuvor eine zweijährige Garantie über fünf Milliarden Rand zugunsten South African Airways SAA aus. So kann die Airline weiter bei ihren Lieferanten einkaufen. Diese wurde nun verlängert.

Doch das reicht nicht. «Es ist kein Geheimnis, dass unsere Bilanz schwach ist», erklärte SAA-Finanzchef Wolf Meyer der Nachrichtenagentur AFP. Man diskutiere derzeit mit der Regierung in Pretoria über weitere finanzielle Unterstützung. «Wir hoffen, wir kriegen bald gute Nachrichten bezüglich der Kapitalspritze.»

Langstreckenflotte muss erneuert werden

Im vergangenen Geschäftsjahr flog South African Airways erneut tief in die roten Zahlen. Der Umsatz kletterte zwar um 14 Prozent, die Kosten stiegen aber ebenfalls um 12 Prozent. Zudem wirkte sich die schwache Nationalwährung Rand negativ aus. Unter dem Strich resultierte deshalb ein Minus von 1,2 Milliarden Rand für das Geschäftsjahr 2012/13. Auch das Betriebsergebnis war mit 991 Millionen Rand enttäuschend. Die Resultate wurden letzte Woche präsentiert und damit Monate später als eigentlich geplant.

Mit der staatlichen Garantie war eigentlich der Auftrag verbunden, eine harte Restrukturierung durchzuführen. Das ist bislang aber nicht geschehen. Dabei müsste SAA nicht nur die Kosten massiv senken, sondern auch dringend ihre ineffiziente A340-Langstreckenflotte erneuern, wie selbst Meyer betont.

Mehr zum Thema

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Boeing 737-800 von Mango Airlines in Johannesburg: Kehrt die Airline zurück?

Mango Airlines will nach vier Jahren am Boden neu starten

Airbus A340 von Swiss: Muss ab Johannesburg zwischenlanden.

Lufthansa und Swiss müssen auf Flügen ab Johannesburg Tankstopp einlegen

Flieger von SA Express über Kapstadt (Montage): Bald wieder Realität?

SA Express soll von den Toten zurückkehren

Video

Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a380 qantas sao paolo
Ein Airbus A380 der australischen Airline hat einen Flug nach Brasilien absolviert, der nicht zum Linienflugprogramm von Qantas gehört. Das sorgte für zwei Premieren. Nun gibt es Gerüchte, dass ein Superstar den Superjumbo gemietet haben soll.
Timo Nowack
Timo Nowack