Bestellte Boeing 737-800: Rwandair erneuert die Flotte.

Rwandair sucht Anlehnung

Die Staatsairline aus Ruanda kauft neue Flieger und sucht die Nähe von großen Fluggesellschaften - um im Kampf um Afrika zu überleben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

John Mirenge ist ein Mann mit Realitätssinn. Der Chef von Rwandair sieht, dass man im Wettkampf mithalten muss, um nicht unterzugehen. Und der ist in Afrika knallhart (aeroTELEGRAPH berichtete). «Das Geschäft ist sehr kompetitiv. Wenn ich mir nur schon all die Bestellungen von Flugzeugen ansehe - da wird gerade eine Menge Kapazität aufgebaut. Jeder erneuert die Flotte, jeder kauft mehr Jets. Da muss man Kooperationen eingehen» sagte er der kenianischen Zeitung The East African. Regionale Gesellschaften wie Kenya Airways, Ethiopian Airlines, Egypt Air und South African Airways haben in den letzten Monaten ihr Angebot auf dem Schwarzen Kontinent kräftig ausgebaut.

Rwandair will in diesem Rennen mithalten. Nächsten Monat erhält die Airline, die mehrheitlich in Staatsbesitz ist, ihre zweite fabrikneue Boeing B737-800. Damit baut sie die Frequenzen nach Südafrika und Dubai aus. Die Flotte zählt danach sieben Flieger - zwei Boeing 737-800, zwei Boeing B737-500, zwei Bombardier CRJ 200 und eine Dash 8-100. In den nächsten fünf Jahren sollen sieben weitere neue Flieger von Airbus oder Embraer hinzukommen, die zwei älteren CRJ 200 werden ausgemustert werden, wie das Portal Allafrica meldet. Mit den zwölf Flugzeugen will Rwandair vor allem Westafrika erschließen.

Kein Alleingang

Doch Rwandair setzt nicht nur auf die eigene Stärke. Die Airline geht auch Kooperationen ein. Neulich hat sie mit Turkish Airlines eine weitreichende Zusammenarbeit vereinbart. Die beiden Partner wollen künftig ihre Flugpläne synchronisieren, Codesharing betreiben und auch beim Training und bei der Wartung zusammenspannen. «Unsere Stratgie ist es, mit großen Netzwerken zusammenzuarbeiten. In dieser Branche überlebt man selten alleine. Denn man kann einfach nicht überall hin fliegen» begründet Mirenge.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Putin lädt afrikanische Airlines zu Flügen nach Russland ein

ticker-iata

Luftfahrtverbände fordern einheitliche Passagierdatensysteme in Afrika

ticker-news

Afrikanische Entwicklungsbank plant Milliardenprogramm für Luftfahrt

Visualisierung einer Boeing 747 von Can Am: Gelingt der Aufbau einer Jumbo-Jet-Flotte?

Deutscher will USA, Kanaren und Afrika mit neuer Airline verbinden - mit Boeing 747 mit reiner Business Class

Video

Bildschirmfoto 2026-11-04 um 125453
Ein Learjet 60 stürzte fast senkrecht auf eine Straße in Florida, neun Menschen starben. Jetzt wurden Teile des Höhenruders gefunden - bis zu 6,1 Kilometer vom Wrack entfernt.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
learjet absturz florida 01
Die US-Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat sich zum tödlichen Absturz des Bombardier Learjet 60 in Florida geäußert. Das sind die Erkenntnisse über die letzten Minuten des Unglücksfluges, der in ein Wohngebiet stürzte.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack