Die russische Vim Avia stellte im September aufgrund finanzieller Probleme den Betrieb ein. Ende Dezember präsentierte eine Investmentfirma Pläne, um die Airline wiederzubeleben. Zugleich gab es Ermittlungen gegen das Management von Vim Avia aufgrund von ausstehenden Lohnzahlungen.

Finanzielle ProblemeRussische Vim Avia stellt Betrieb ein

Die russische Airline hat finanzielle Probleme. Sie stellte darum ihren Betrieb ein. Tausende Passagiere von Vim Avia sind im Ausland gestrandet.

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«Wir entschuldigen uns bei unseren Passagieren», schreibt Vim Avia auf ihrer Internetseite. Leider müsse man zugeben, in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage zu stecken, so die zehntgrößte russische Fluglinie weiter. Das Kapital sei aufgebraucht, die Flughäfen hätten ihre Dienste ausgesetzt.

Deshalb hat Vim Avia am Montag (25. September) ihre Flüge eingestellt. Man sei nicht mehr in der Lage den Flugbetrieb zu finanzieren, so die Begründung. Als Folge sitzen mehrere tausend russische Urlauber in Bulgarien, Griechenland, in der Türkei und in Zypern fest. Inzwischen haben sich allerdings russische Airlines sowie die griechische Ellinair bereit erklärt, die Reisenden nach Hause zu fliegen.

30 Flugzeuge

Vim Avia war in den letzten Monaten wegen massiven Verspätungen negativ aufgefallen. Staatliche Prüfer machten bei ihrer Inspektion die prekäre finanzielle Lage als Grund aus. Die Fluggesellschaft betrieb eine Flotte von 30 Kurz- , Mittel- und Langstreckenfliegern.

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