Boeing 777 von Nordwind Airlines: Steuert Kuba an - mit Umweg.

Nach ÄgyptenRussische Airlines wollen über Syrien fliegen

Jordanien hat den Luftraum für russische Fluggesellschaften faktisch gesperrt. Das stellt Aeroflot, Nordwind und Co. vor Probleme bei Flügen nach Ägypten - und lässt sie nach Alternativen suchen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es wird immer schwieriger für russische Airlines. Die EU und andere westliche Länder haben ihren Luftraum für russische Fluggesellschaften gesperrt. Zu bestimmten Zielen müssen Aeroflot, Nordwind und Co. daher Umwege fliegen. Doch nicht nur westliche Länder haben ihren Himmel gesperrt. Und das sorgt jetzt für Probleme auf Flügen zu beliebten ägyptischen Ferienzielen.

Jordanien verlangt seit Kurzem, dass Flugzeuge, die in Russland registriert sind, eine gültige Versicherung sowie eine Rückversicherung auf dem angelsächsischen Markt nachweisen müssen. Letzteres ist nicht möglich, da westliche Sanktionen den Firmen verbieten, russische Airlines zu versichern.

Umbuchen oder Umwege

Das sorgte bei russischen Reisenden und den Fluggesellschaften, die sie in die Ferien nach Ägypten oder wieder nach Hause bringen, für Probleme. Denn: Die Türkei, Saudi-Arabien, Eritrea und Jemen haben ebenfalls Restriktionen erlassen. Sie lassen keine russischen Flugzeuge mit Doppelregistrierung in ihren Luftraum - also solche, die zunächst anderswo - etwa auf den Bermudas - und dann in Russland zugelassen wurden. Das trifft auf den Großteil der russischen Flugzeuge zu.

Nachdem Jordanien jetzt den Himmel ebenfalls weitgehend geschlossen hat, wird es schwierig. Wie die Zeitung Moscow Times berichtet, mussten einige russische Fluglinien ihre Passagierinnen und Passagiere auf türkische Fluggesellschaften umbuchen. Andere fliegen aufgrund der Restriktionen riesige Umwege.

Verteidigungsministerium muss noch zusagen

Um dem Problem beizukommen, haben die russischen Airlines nun bei der Luftfahrtbehörde des Landes darum gebeten, ihnen wieder zu erlauben, über Syrien zu fliegen. Seit 2013 ist ihnen das wegen des Krieges im Land nicht mehr gestattet. Sollte das nicht möglich sein, so drohen laut Aeroflot und Co. deutlich höhere Preise auf den betroffenen Routen.

Die Luftfahrtbehörde Rosaviatsia hat sich laut der Moscow Times bereits an das russische Außenministerium gewandt und dort die Genehmigung erhalten. Die Entscheidung muss jedoch noch mit dem russischen Verteidigungsministerium abgestimmt werden.

Mehr zum Thema

Boeing 747 von Sky Gates in Frankfurt-Hahn: Der Jumbo-Jet hat jetzt ein aserbaidschanisches Kennzeichen.

Aus russischen Boeing 747 werden kurzerhand aserbaidschanische

Boeing 737 von Aeroflot mit bermudischem VQ-Kennzeichen: verliert Lufttüchtigkeit.

740 Jets von Aeroflot, S7, Utair und Co. verlieren Zulassung

Der Airbus A340 von Alisher Burkhanovich Usmanov: Aktuell ohne Heimat.

Steuerparadies Isle of Man wirft Oligarchenjets raus

ticker-russland

Russland plant riesiges Sperrgebiet für Privatflüge

Video

Die Embraer E195-E2 über der Copacabana: Azul feierte mit der Aktion das brasilianische Fußballteam der Männer.
Für eine besondere Werbeaktion wurde der Luftraum über Rio de Janeiro kurzzeitig gesperrt. Eine Embraer E195-E2 von Azul flog im Tiefflug entlang der berühmtesten Strände der Stadt – in den Farben der brasilianischen Nationalflagge.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a319 xizang airlines tibet airlines
Auf einem frisch lackierten Airbus A319 von Tibet Airlines ist der Name Xizang Airlines zu lesen. Es könnte der erste Schritt einer größeren Umbenennung sein, die auch einen politischen Hintergrund haben könnte.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies