Barack Obama: Er ist gegen die Vorlage.

US-Parlament blockt US-PläneRettet Barack Obama Norwegian?

Das Repräsentantenhaus verabschiedete ein Gesetz, welche Norwegian die Eröffnung einer US-Basis verbietet. Der Präsident findet das nicht gut.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Peter DeFazio ist zufrieden. «Mit dieser Vorlage schiebt das Repräsentantenhaus Unternehmen einen Riegel vor, die ihren Firmensitz nur danach auswählen, wo sie die tiefsten Arbeitsstandards einhalten können – und das nur um ein paar Dollar zu sparen», erklärt der Demokrat aus Oregon. Er war mit dem Republikaner Lynn Westmoreland aus Georgia der Initiant einer ergänzenden Gesetzespassage, die sich explizit gegen Norwegian Air International richtet. Die beiden hatten Erfolg.

Das Repräsentantenhaus stimmte dem Anliegen am Dienstag (10. Juni) zu. Konkret verbietet es die Vorlage dem U.S. Department of Transportation, der irischen Langstrecken-Tochter der norwegischen Fluglinie eine Bewilligung zu erteilen. Man wolle so sicherstellen, dass amerikanische Fluggesellschaften nicht benachteiligt würden, so DeFazio. Er freut mit seinem Erfolg vor allem auch die amerikanische Pilotenvereinigung und andere Airlines in den USA, die sich seit längerem vor der neuen Konkurrenz fürchten.

Das Weiße Haus ist dagegen

Hintergrund der Anschuldigungen ist der Schritt von Norwegian, in Irland die Tochtergesellschaft Norwegian Air International gegründet zu haben. Sie soll künftig die Langstreckenverbindungen übernehmen. Der irische Norwegian-Ableger beantragte nun in den USA die Lizenz, Flüge durchführen zu dürfen. Das könnte nach dem Nein des Repräsentantenhauses schwieriger werden.

Erst muss allerdings noch der US-Senat der Vorlage zustimmen. Doch die größte Hürde ist Barack Obama. Das Weiße Haus erklärte bereits, dass man die Vorlage «vehement» ablehne. Dabei geht es dem Präsidenten und seinem Stab weniger um Norwegian selbst als um generelle Überlegungen der Wettbewerbsfreiheit.

Norwegian erwartete Widerstand

Norwegian reagierte enttäuscht. «Wie immer, wenn etwas Neues und Innovatives auftaucht, erwarteten wir Widerstand von alteingesessenen Interessengruppen», so die Fluggesellschaft in einer Medienmitteilung. Man werde aber unbeirrt das Ziel weiterverfolgen, die USA zu bedienen.

Mehr zum Thema

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Platz 7: Barcelona
55 Millionen (+10,3 Prozent vs. 2023, +4,4 Prozent vs. 2019)

Europas beliebteste Flugrouten im Sommer 2025

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies