Jet von Qatar Airways: Die Airline plant einen Einstieg.

KurswechselQatar Airways will bei Airline im südlichen Afrika einsteigen

Eigentlich wollte die Fluggesellschaft aus Katar nicht erneut in andere Airlines investieren. Eine Lücke im südlichen Afrika sorgt nun dafür, dass Qatar Airways doch einen Einstieg plant.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Vor einem Jahr klang es noch anders. Man wolle in keine neuen Airlines investieren, so der damalige Geschäftsführer von Qatar Airways, Akbar Al Baker. Man werde zwar immer wieder darum gebeten, bei anderen Fluggesellschaften einzusteigen. Doch Al Baker erteilt dem eine Absage: «Weitere Airline-Investments interessieren mich nicht.»

Doch Al Baker ist bei Qatar Airways Geschichte. Und damit offenbar auch diese Einstellung zu Einstiegen bei anderen Fluglinien. Denn der neue Geschäftsführer kündigte dieser Tage an, man werde schon bald eine neue Beteiligung bekanntgeben.

Details in zwei bis drei Wochen

«Wir befinden uns in der Endphase einer Kapitalbeteiligung an einer Fluggesellschaft im südlichen Afrika», sagte Badr Mohammed Al Meer auf einem Podium des Qatar Economic Forum in Doha. Man werde schon in zwei bis drei Wochen Details bekanntgeben.

Al Meer, der seit November die Geschicke von Qatar Airways lenkt, erklärte, dass der südliche Teil Afrikas eine Lücke in der Netzabdeckung von Qatar Airways auf dem Kontinent darstelle. Das wolle man angehen, indem man das Portfolio an Partnern in Afrika erweitere.  Bereits seit 2019 ist die Airline mit 60 Prozent an einem neuen internationalen Flughafen in Ruanda beteiligt, der für 1,3 Milliarden Dollar gebaut wird.

Rwandair-Beteiligung noch nicht in trockenen Tüchern

Zudem hat die Fluggesellschaft Codeshare-Vereinbarungen mit mehreren Fluggesellschaften in Afrika geschlossen. Auch eine Beteiligung mit 49 Prozent an Rwandair ist geplant. Doch der Deal ist immer noch nicht in trockenen Tüchern.

In Europa hält Qatar Airways 25,1 Prozent an der britisch-spanischen Luftfahrtgruppe IAG. In Südamerika hat sie 10 Prozent der chilenisch-brasilianischen Latam übernommen.

Al Meer schlägt eigenen Kurs ein

Es ist nicht das erste Mal, dass Al Meer vom Kurs seines Vorgängers abweicht. Er will auch weniger strenge Regeln für die Crews einführen und wieder stärker auf eine First Class setzen.

Mehr zum Thema

Airbus A319 von Air Serbia: Es bleibt bei der Codeshare-Partnerschaft mit Air Serbia.

Qatar Airways hat kein Interesse an Einstieg bei Air Serbia

Flugzeug von Jetsuite: Qatar investiert in das Unternehmen.

Qatar Airways investiert in Privatjet-Firma

Dreamliner von Qatar Airways: Die Airline schaut nach Südamerika.

Qatar Airways steigt bei Latam ein

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Video

bolivien el elto c 130
Eine Lockheed C-130 Hercules der bolivianischen Luftwaffe ist am Flughafen El Alto verunglückt. Das Flugzeug, das für die Zentralbank des Landes unterwegs war, kam erst außerhalb des Flughafengeländes zum Liegen. Etliche Menschen kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair: Bald eigen Musik an Bord.
Die veränderte Kundenstruktur bringt eine stärkere Markenpositionierung als finnische Airline. Komponist Lari Porra schuf für Finnair eine Klangwelt, die finnische Landschaften und das Reisegefühl musikalisch erlebbar machen soll. So klingt sie.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
pab wingair fujairah airbus a320 neo acj
Bei Airbus in Toulouse ist ein frisch produzierter A320 Neo zu erspähen, dessen Lackierung deutlich macht: Er wird in die Vereinigten Arabischen Emirate gehen. Allerdings nicht zu einer Airline.
Timo Nowack
Timo Nowack