Flieger von SAA: Unsichere Zukunft.

Neue Airline auf Basis der altenPumpt der Staat doch wieder Geld in South African?

South African Airways könnte doch noch eine Zukunft haben - als kleinere Fluggesellschaft. Ein Vorschlag der Sonderverwalter macht deutlich, was es dazu braucht.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mitte April ließ Südafrika seine Nationalairline fallen. Man werde South African Airways nicht mit weiteren Finanzspitzen helfen, sagte Pravin Gordhan, Minister für Staatsbetriebe. Anfang Mai hieß es dann, eine neue, kleinere Nationalairline werde die traditionsreiche SAA beerben.

Allerdings soll die neue Fluggesellschaft offenbar auf der aktuellen aufbauen. Denn Gordhan lehnte eine schnelle Liquidierung ab. Er forderte von den Sonderverwaltern der insolventen South African Airways jedoch umgehend einen Plan für den Neustart.

Neue Dachgesellschaft

Einen Entwurf haben südafrikanische Medien zugespielt bekommen. Er sieht vor, dass SAA nicht nur die bereits eingeplanten 16,4 Milliarden Rand (848 Millionen Euro) zur Begleichung ihrer Schulden bekommt, sondern weitere 4,6 Milliarden. Davon sind 600 Millionen Rand für weitere Gläubiger eingeplant, 2 Milliarden für den Neustart der Fluglinie nach der Corona-Krise und weitere 2 Milliarden für die Verkleinerung der Airline um rund die Hälfte der 5000 Arbeitsplätze.

Für den Start der kleineren Fluggesellschaft sieht der Plan vor, eine neue Holding zu gründen. Sie soll auch die Technik- und Cateringtöchter von South African Airways sowie die Billigairline-Tochter Mango unter ihrem Dach vereinen. Die Sonderverwalter bestätigten die Existenz des Plans, betonten aber, es handle lediglich um einen Entwurf.

Woher kommt das Geld?

Die Sonderverwalter erklären im Entwurf, sie hätten vor dem Beginn der Corona-Krise zwei potenzielle Investoren im Visier gehabt. Mit einem dritten Unternehmen habe es Gespräche über eine Partnerschaft gegeben. Wegen der Pandemie lägen aber alle Verhandlungen zumindest auf Eis.

Der Parlamentsabgeordnete Alfred Lees von Südafrikas größer Oppositionspartei Democratic Alliance kritisiert: «Dieses Geld muss von irgendwoher kommen: wahrscheinlich wieder von den Steuerzahlern.» Er sehe in dem Plan wenig Neues außer der Schaffung einer neuen Holdinggesellschaft.

Es fehlen noch viele Zustimmungen

Das Ministerium für Staatsbetriebe erklärte, man werde den Plan prüfen. Neben der Regierung müssen auch die Gewerkschaften und die Gläubiger noch zustimmen.

Mehr zum Thema

Jet von Airlink: Künftig Südafrikas Nummer eins?

Airlink will Südafrikas Swiss werden

Flieger von South African Airways: Eine neue Airline ist geplant.

Südafrika gründet neue Nationalairline

Flieger von South African Express: Seit Mitte März am Boden.

South African Express wird liquidiert

ticker lift

Lift baut Flotte aus und fliegt erstmals international

Video

Flugzeuge am Wilson Airport: 41 Flugzeuge um den Flughafen sind zu hoch und sollen abgerissen werden.
Flughafen Nairobi-Wilson
Rund um Kenias wichtigsten Inlandsflughafen sind in den vergangenen Jahren Dutzende Gebäude entstanden, die den Luftraum verletzen. Der Senat fordert nun den Abriss, die Regierung will lieber die Flugrouten zum Flughafen Nairobi-Wilson ändern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der weltgrößte Papierflieger: Er flog über 59 Meter.
Papierflieger kennt jedes Kind. Doch dieses Exemplar sprengt alle Dimensionen: Mit mehr als 20 Metern Spannweite und einem Flug über 59 Meter hat ein Team aus Italien den Weltrekord für das größte flugfähige Papierflugzeug geholt - und Deutschland entthront.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Electra aero: So soll das Regionalflugzeug aussehen.
Der erfolgreiche Testflug des Kurzstartflugzeugs EL2 ist für Electra Aero nur der Anfang. Das Unternehmen entwickelt bereits ein deutlich größeres Verkehrsflugzeug für 100 Passagiere, das dank eines ungewöhnlichen Antriebskonzepts sehr effizient fliegen soll.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies