Flieger von South African Airways: Ende nach 84 Jahren?

Keine Staatsgelder mehrRegierung lässt South African Airways fallen

Südafrika braucht Geld für den Kampf gegen die Pandemie und die Wirtschaftskrise. Deshalb erteilt die Regierung weiteren Finanzspritzen für South African Airways eine Absage.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Der Termin wurde bereits zwei Mal verschoben. Ende Februar hätte die Führung von South African Airways den Gläubigern eigentlich einen Sanierungsplan präsentieren müssen. Doch als es soweit war, verlangte sie einen Monat mehr Zeit. Und dann brach die Corona-Krise über die Branche herein und auch der zweite Termin platzte.

Neuer Stichtag ist der 29. Mai. Doch es ist unklar, ob die nationale Fluggesellschaft Südafrikas, die sich seit vergangenen Dezember in Gläubigerschutz befindet, überhaupt noch so viel Zeit hat. Aktuell überlebt sie nur dank eines Notkredits der staatlichen Development Bank of Southern Africa über 3,5 Milliarden Rand, umgerechnet 220 Millionen Euro.

Mehr als eine Milliarde an Staatsgeldern

Die Regierung in Pretoria hat vor Ostern in einem Brief klar gemacht, dass South African Airways nicht mit weiterem Geld rechnen kann. Es gebe weder weitere Garantien noch Zuschüsse, so Pravin Gordhan, Minister für Staatsbetriebe. Offenbar hatten die Sonderverwalter der Fluggesellschaft weitere zehn Milliarden Rand oder umgerechnet 490 Millionen Euro für SAA verlangt.

Doch die südafrikanische Regierung hat andere Prioritäten. Die Corona-Krise belaste die nationalen Finanzen. Und die brauche man jetzt im Kampf gegen die Pandemie, so Gordhan im Schreiben an die Sonderverwalter.

Mehr als eine Milliarde an Staatsgeldern

Die Sonderverwalter müssten bei der Rettung von South African Airways mit eigenen Mitteln auskommen, heißt es im Brief weiter. Zuvor hatten bereits Vertreter von anderen Unternehmen die Regierung aufgerufen, keinen weiteren Rand in die Fluglinie zu investieren. Auch die südafrikanische Wirtschaft leidet unter der Krise.

In den vergangenen drei Jahren hat South African Airways mehr als 20 Milliarden Rand oder eine Milliarde Euro an Staatsgeldern erhalten. Experten in Südafrika rechnen nach der klaren Absage der Politik mit dem schlimmsten: der definitiven Insolvenz. Damit würde eine Firmengeschichte enden, die 1934 begonnen hatte.

Mehr zum Thema

Airbus A340 von SAA: Die Airline sortiert die Flotte aus.

South African verkauft neun Airbus A340

Spielzeug von South African Airways: Die Fluglinie kämpft ums Überleben.

South African rettet sich in Gläubigerschutz

Airbus A330 von South African: Auch die Erneuerung der Flotte soll helfen.

South African stoppt Flüge nach München

Flieger on Silver Airways: Hebt nicht mehr ab.

Silver Airways stellt alle Flüge ein

Video

Der Start der Boeing 787 von Vietnam Airlines aus Passagiersicht: Deutlich über das Pistenende in München hinaus.
Neue Aufnahmen zeigen das ganze Ausmaß des Zwischenfalls mit einer Boeing 787 von Vietnam Airlines in München. Sie rollte beim Start rund 120 Meter über das Pistenende hinaus, bevor sieabhob. Auch deuten Berichte darauf hin, dass die Bresme aktiviert waren.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion