Oman Air Connect: Keine Business Class an Bord.

Oman Air ConnectOman Air verzichtet erstmals auf Business Class

Egal ob Lang- oder Mittelstreckenjets: Die Fluglinie aus dem Sultanat setzt bisher in der ganzen Flotte auf eine Business Class. Bei fünf Boeing 737 Max ändert Oman Air das nun.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

«Wir wollten wie Emirates oder Qatar Airways sein» - das sagte Oman Airs Kommerzchef Mike Rutter im vergangenen September im Gespräch mit aeroTELEGRAPH über die Vergangenheit der Fluglinie. Dabei habe man aber viel Geld verloren. «Wir müssen uns mehr als wohlhabende Freizeitfluggesellschaft positionieren», so der Manager.

Als erste Änderung unter der Führung des neuen Airline-Chefs Con Korfiatis und von Kommerzchef Rutter kündigte Oman Air die Abschaffung der First Class an. Sie wird ersetzt durch eine Business Class Plus, genannt Business Studio. «Bei uns war die Auslastung der First Class zu gering», begründete Rutter die Abkehr von der höchsten Reiseklasse.

Neue Marke «Oman Air Connect»

Der Kommerzchef erklärte zudem, man wolle künftig eine «sehr agile Organisation sein» mit verschiedenen Kabinenkonfigurationen für einen Flugzeugtyp. «Beispielsweise können wird 35 oder 36 Business-Class-Sitze nach London verkaufen, bei einigen Zielen auf dem indischen Subkontinent liegt die Nachfrage danach dagegen nur bei etwa 18.»

Nun hat sich die Fluglinie entschieden, einige Jets sogar ganz ohne Business Class einzusetzen. Wie sie am Mittwoch (12. Februar) mitteilt, wird sie unter der neuen Marke «Oman Air Connect» fünf Boeing 737 Max 8 betreiben, die nur eine Economy Class haben.

Bisher alle Jets mit Business Class

«Die neuen Flugzeuge werden hauptsächlich den indischen Subkontinent, den Nahen Osten und Afrika anfliegen», schreibt Oman Air. Chef Korfiatis erklärt, man passe sich mit den reinen Economy-Class-Jets veränderten Bedürfnissen an und werde zugänglicher. Zugleich versprach er, keine Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

Aktuell fliegt die nationale Fluggesellschaft des Sultanats mit Boeing 737-800, 737-900 ER und 737 Max 8 sowie Boeing 787-8 und -9. Ihre Airbus A330-200 und -300 hat Oman Air vermietet und wird sie aussortieren. Derzeit verfügen alle Flieger über eine Business Class.

Die Bestuhlung der Boeing 737 Max

Die bisherigen Boeing 737 Max 8 von Oman Air sind mit zwölf Plätzen in der Business Class und 150 in der Economy Class ausgestattet. Die Jets von Oman Air Connect werden Platz für 189 Reisende bieten, wie eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH erklärte. Das ist das Maximum für die normale 737 Max 8, nur die Low-Cost-Variante Max 8-200 fasst mehr.

Eines der fünf Flugzeuge für Oman Air Connect - die eine Marke ist, keine eigene Airline - ist bereits eingetroffen. Drei weitere sollen im Laufe des Jahres folgen, das letzte 2026.

Oman Airs Ziele in Deutschland

In Deutschland steuert Oman Air aktuell die Flughäfen Frankfurt und München an. Im Gespräch im vergangenen Herbst mit zeigte Kommerzchef Rutter zudem «großes Interesse» an Flügen nach Berlin. In der Schweiz steht außerdem Zürich im Flugplan der Airline.

Mehr zum Thema

Boeing 787-9 von Oman Air: Unser Testflug ...

Was Oman Air in der Economy Class der Boeing 787 bietet

Spiegelbild: Die Boeing 787-9 von Oman Air am Flughafen Frankfurt.

Das bietet Oman Air in der Business Class der Boeing 787

Jets verschiedener Airlines am BER und eine Boeing 787 von Oman Air in der Luft: Künftig auch im Flugplan?

Oman Air hat «großes Interesse», nach Berlin zu fliegen

Economy-Sitz von Recaro mit eingeschobenem Flaschen- und Handhalter: Spart Gewicht.

Machen Billigflieger künftig auch die Tische kostenpflichtig?

Video

Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies