Heckflosse einer ATR von Contact: Umworben von OLT Express.

OLT flirtet mit Contact

Die Übernahme von Cirrus platzte in letzter Minute. Nun verhandelt die Bremer Fluglinie mit Contact Air.

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Am Ende scheiterte es am Klagerisiko. Die Gefahr, dass nicht übernommene Arbeitnehmer klagen könnten, sei OLT Express zu groß gewesen, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Jochen Eisenbeis vergangene Woche der Saarbrücker Zeitung. Die Übernahme der bankrotten Cirrus Airline platzte deshalb in letzter Minute. Dabei war das Geschäft schon fast unter Dach und Fach. OLT hätte gemäß einer Ankündigung vom April große Teile des insolventen Unternehmens übernommen. Rund hundert Mitarbeitende wären weiter beschäftigt worden. Doch nun ist Cirrus definitiv am Ende. Nur für den Unterhaltsbereich gibt es derzeit noch Interessenten. Und ein Teil der Mitarbeiter löste eine Dienstleistungsgesellschaft für Airlines aus der Insolvenzmasse heraus. Der Rest wird abgewickelt.

OLT fand allerdings bereits ein neues Objekt der Begierde. Die Bremer Fluggesellschaft will die angeschlagene Stuttgarter Contact Air übernehmen. Die Verhandlungen seien schon weit fortgeschritten. Der endgültige Entscheid solle in den nächsten Wochen fallen, meldete Radio Bremen. Zuvor müssten aber noch viele Fragen geklärt werden, sagte OLT-Express-Chef Joachim Klein gegenüber dem Sender. Die acht Fokker-Jets der Konkurrentin würden gut in die Flotte von OLT passen.

Vertrag verloren

Contact fliegt bislang überwiegend für die Lufthansa. Doch die deutsche Airline kündigte den Vertrag auf den Winterflugplan 2012/13. Sie hat keinen Bedarf mehr für die sechs Fokker 100, mit welchem Contact unter der Marke Lufthansa Regional Flüge absolvierte. Das dürfte rund 90 Arbeitsplätze kosten und stellt die Airline vor große finanzielle Probleme. OLT Express beschäftigt zurzeit 160 Mitarbeiter. Sie betreibt eine Flotte von zwei Fokker 100 und drei Saab 2000. Die Airline wuchs seit der Übernahme durch die polnische Finanzgruppe Amber Gold stark.

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