Flugbegleiterin von Mahan Air: bald nach Südamerika unterwegs.

Pläne von Mahan AirNonstop von Teheran nach Caracas?

Eine Delegation der iranischen Mahan Air reiste nach Venezuela. Dabei ging es um Pläne, einen Flug zwischen den beiden Hauptstädten zu starten.

Top-Jobs

Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In Deutschland, Frankreich und den USA sind die Flugzeuge von Mahan Air nicht mehr willkommen. Der privaten iranischen Fluggesellschaft wird vorgeworfen, Soldaten der Qods-Brigaden – eine Eliteeinheit der Revolutionsgarde des Iran – und der Hisbollah in Kriegsgebiete im ganzen Nahen Osten zu fliegen. Anderswo dürfen die Flieger der Airline aber noch landen - etwa in Venezuela.

Ein Airbus A340-600 der Fluggesellschaft landete dieser Tage in Caracas. An Bord befand sich eine Delegation der Fluggesellschaft, die mit der venezolanischen Regierung den Start von Direktflügen zwischen Teheran und Venezuela besprechen sollte. Schon in «den nächsten Monaten» könnte es soweit sein, so Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza zur Nachrichtenagentur Reuters. Die Distanz zwischen den beiden Hauptstädten auf dem Luftweg beträgt 11.770 Kilometer.

Politisch motivierte Pläne?

In den USA bezeichnet man die Pläne als «politisch motiviert», wie ein Regierungssprecher kommentierte. «Es gibt ganz klar keinen kommerziellen Grund, zu diesem Zeitpunkt solche Flüge anzubieten.» Denn nicht nur die Beziehungen der USA zum Iran sind schlecht. Das Weiße Haus hat Juan Guaido, der den Staatspräsidenten Nicolas Maduro stürzen will, offiziell als Interimspräsidenten anerkannt.

In Europa haben die Regierungen zwar Guaido ihre Unterstützung zugesagt, aber gingen nicht so weit wie Washington. China und Russland hingegen unterstützen mit Lieferungen auf dem Luftweg die aktuelle Regierung unter Maduro und bringen Güter und Soldaten ins Land. Kürzlich hat Venezuela auch mit China die Aufnahme von Nonstopflügen besprochen - im Gegenzug zu einer Order der Nationalairline Conviasa bei Comac.

Mehr zum Thema

Crew von Mahan Air: bald nicht mehr in Deutschland willkommen.

Deutsche Regierung stoppt Flüge von Mahan Air

Größter heutiger Betreiber ist heute Mahan Air. Die iranische Airline fliegt sieben A310.

Mahan Air ein Risiko für deutsche Airports?

Embraer E190 von Conviasa: Die staatliche Fluglinie soll chinesische Flieger kaufen.

Comac hofft auf Auftrag aus Venezuela

santa monica douglas dc 3 monument

Einer der ältesten Flughäfen der USA macht dicht - einst baute Douglas dort Flugzeuge

Video

Die Boeing 757 von Icelandair: Heikler Tiefflug.
Nach 40 Jahren geht er in Rente. Auf seinem letzten Flug von Frankfurt nach Keflavik wollte der Kapitän einer Boeing 757 etwas Besonderes machen und flog in sehr niedriger Höhe über seine Heimat hinweg. Icelandair ist verärgert und hat die Behörden eingeschaltet.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies