Embraer E190 von Conviasa: Die staatliche Fluglinie soll chinesische Flieger kaufen.

ConviasaComac hofft auf Auftrag aus Venezuela

Der südamerikanische Krisenstaat führt mit China Gespräche. Dabei geht es auch um einen Auftrag der Nationalairline Conviasa zum Kauf von Flugzeugen beim Hersteller Comac.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Vier von fünf Venezolanern sind heute arm. Seit fünf Jahren hat eine verheerende Wirtschaftskrise mit Hyperinflation, Hungersnöten und Wohlstandsverlust das südamerikanische Land fest im Griff. Das merken auch die Fluggesellschaften. Eine nach der anderen gab in den vergangenen Monaten auf.

Die, die weiterfliegen, verlieren Geld und können ihre Flotten mangels Deviseneinnahmen kaum mehr richtig unterhalten. In dieser verzweifelten Lage setzt die Regierung von Venezuela auf China. Eine hochrangige venezolanisch-chinesische Delegation verhandelte dieser Tage in Caracas unter anderem auch über eine Zusammenarbeit in der Luftfahrt. Dabei ging es um mehr als nur die Einführung von gegenseitigen Flügen und die Vereinbarung technischer Unterstützung im Bereich der Wartung und Reparatur.

Eingangspfote nach Lateinamerika

Wie Außenhandelsministerin Yomana Koteich nach den Treffen in einer Mitteilung erklärte, hofft sie darauf, dass die staatliche Fluggesellschaft Conviasa bald chinesische Flugzeuge einflotten wird. Konkret hatte sie zuvor mit Vertretern der Commercial Aircraft Corporation of China gesprochen. Comac bietet derzeit den Regionalflieger ARJ21 Xiangfeng an, 2021 wird das Mittelstreckenflugzeug C919 erstmals ausgeliefert. Venezuela könne so «zur Eingangspforte Comacs auf dem lateinamerikanischen Markt», werden, so die Ministerin.

Zuhause hat Comac zugleich einen Erfolg verzeichnen können. Urumqui Air bestellte bei der China Airshow 2019 in Zhuhai fünf ARJ21-700.

Mehr zum Thema

Die venezolanische Aserca Airlines <a href="https://www.aerotelegraph.com/aserca-airlines-noch-ein-grounding-in-venezuela" target="_blank" rel="noopener">stellte im Februar den Betrieb ein</a>, nachdem die nationale Luftfahrtbehörde ihr die Betriebserlaubnis entzogen hatte. Der Grund war das Fehlen des Versicherungsnachweises. Im Mai gab die Fluglinie dann ganz auf. Mit Santa Bárbara Airlines und Pawa Dominicana überlebten auch zwei weitere Fluglinien des Unternehmers Simeón García das Jahr 2018 nicht.

Noch ein Grounding in Venezuela

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Video

latam airbus a320 lima feuer
Notfall am Flughafen Lima: Aus einem Triebwerk eines Airbus A320 schlugen so lange Zeit Flammen, dass auch eine Tragfläche des Jets von Latam Feuer fing.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack