Jet von Niki: Gehen wieder an Niki.

Gläubigerausschuss hat entschiedenNiki Lauda bootet IAG bei Niki aus

Paukenschlag beim Niki-Verkauf: Die Air-Berlin-Tochter geht nicht wie geplant an IAG. Neuer Besitzer wird Niki Lauda, der zusammen mit Thomas-Cook-Tochter Condor bot.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Von Montagnachmittag bis tief in die Nacht hinein tagte der österreichische Gläubigerausschuss von Niki in Wien. Am frühen Dienstagmorgen (23. Januar) stand fest: Den Zuschlag erhält Niki Lauda mit seiner Business-Fluggesellschaft. «Aus einem transparenten Bieterprozess ist heute in den frühen Morgenstunden die Laudamotion als Bestbieter hervorgegangen», teilten die österreichische Insolvenzverwalterin Ulla Reisch und der deutsche Insolvenzverwalter Lucas Flöther gemeinsam mit.

Der österreichische Gläubigerausschuss habe einstimmig für das Angebot des Ex-Formel-1-Fahrers und Luftfahrtunternehmers gestimmt. Man rechne nun mit «einer kurzfristigen insolvenzrechtlichen Genehmigung der Transaktion in Österreich und in Deutschland». Niki kommt damit doch wieder in österreichische Hände. Lauda war bei den früheren Übernahmeversuchen nach der Insolvenz von Air Berlin leer ausgegangen.

Gemeinsame Sache mit Condor

Lauda ist allerdings nicht alleine. Er hat sich für die aktuelle Angebotsrunde den Reisekonzern Thomas Cook und dessen deutsche Tochter Condor ins Boot geholt. «Ich brauche einen operativen Partner, um im März fliegen zu können», erklärte er der Zeitung Kurier.

Damit wird der erste Entscheid von Ende Dezember umgestoßen. Flöther hatte damals einen Verkauf an den Luftfahrtkonzern IAG und deren Billigairline Vueling ausgehandelt. Vorgesehen waren eine Zahlung von 20 Millionen Euro so wie weitere 16,5 Millionen als Kredit zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes. Doch nach einer Beschwerde des Fluggastrechtsportales Fairplane wurde in Österreich ein Insolvenzverfahren eröffnet und damit auch das Rennen der Bieter neu gestartet. Lauda muss nun IAG drei Millionen Euro zurückerstatten, die bereits an Niki geflossen sind.

Was macht der deutsche Bundesgerichtshof?

Noch offen ist nach wie vor, was am deutschen Bundesgerichtshof geschieht. Dort hatte Niki am 9. Januar Rechtsbeschwerde eingelegt, um das Insolvenzverfahren in Deutschland zu halten. Seitdem ist weder bekannt geworden, wann das höchste deutsche Gericht eine Entscheidung fällen wird, noch, ob Niki seine Beschwerde womöglich zurückgezogen hat.

Nach der Insolvenz von Niki-Mutter Air Berlin hatte eigentlich Lufthansa die österreichische Airline übernehmen wollen. Mitte Dezember 2017 begrub die größte Deutsche Fluggesellschaft den Plan jedoch. Die EU-Kommission habe «klar signalisiert, dass eine Übernahme und Integration von Niki in die Eurowings-Gruppe aktuell nicht genehmigungsfähig ist», teilte Lufthansa damals mit.

Mehr zum Thema

Niki-Jet: Geht nicht an IAG.

Niki zieht Beschwerde beim BGH zurück

Niki-Jet: Wie geht es weiter mit der Airline?

Insolvenzverfahren über Niki in Österreich eröffnet

Von außen und innen zu sehen: der Fenster-Schaden an der Boeing 737.

Was auf dem Ryanair-Flug geschah, bevor der Passagier aus dem Fenster gesogen wurde

ticker-ryanair

Ryanair schließt Fünfjahresvertrag mit Google Cloud

Video

«Habe a nice trip»: Liebe Botschaft vor Abflug.
Manchmal braucht es für einen besonderen Abschied nicht mehr als Wasser und ein bisschen Kreativität. Das bewies nun ein Mitarbeiter von Japan Airlines.
Redaktion
airbus a380 flightlab 2 jayn
Airbus hat einen A380 aus Abu Dhabi zurück nach Europa geholt und ihm in Irland eine neue Lackierung verpasst. Bevor er für Triebwerkstests umgerüstet wird, absolvierte der Riesenflieger nun einen tiefen Überflug über den Flughafen Toulouse-Blagnac.
Timo Nowack
Timo Nowack
Designentwurf der Hydra: Der Entwurf von Studierenden der TU Berlin hat die DLR Design Challenge gewonnen.
Schlägt man ihr einen Kopf ab, wachsen zwei nach. Zumindest bei der Hydra aus der Sage. Beim gleichnamigen Flugzeugkonzept der TU Berlin lässt sich der Antriebsstrang einfach austauschen. Damit haben die Studierenden nun einen renommierten Wettbewerb gewonnen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies