So könnte die Heckflosse von Fly A einst aussehen: Der Starttermin ist indes unklar.

Neue Schweizer Airline verspätet

Fly A will dereinst als Billigflieger von Europa nah Nordamerika fliegen. Der Starttermin Sommer 2013 wurde nun aber auf unbestimmte Zeit vertagt.

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Julian Cook hat großes vor. Der Genfer Unternehmer und ehemalige Geschäftsführer der Genfer Airline Flybaboo will mit seiner neuen Fluggesellschaft Fly A Europa zu Kampfpreisen mit Zielen in den USA verbinden. «Wir haben mehr als zwanzig Flughäfen in Europa ausgemacht, von denen aus man Flüge nach Nordamerika anbieten kann. Darunter sind auch einige in Deutschland und der Schweiz», sagte er vor einem Jahr in einem Interview mit aeroTELEGRAPH. Diesen Sommer hätte es losgehen sollen.

Doch nun ist der Start auf unbestimmte Zeit vertagt. «Unsere Pläne verschoben sich», sagt Cook zu aeroTELEGRAPH. Schuld sei die Finanzierung. Die Investoren seien «zurückhaltend» gewesen, so der Geschäftsführer. Man führe zwar diverse spannende Diskussionen mit potenziellen Geldgebern. «Doch es wurde noch nichts konkretes unterzeichnet.» Insgesamt will Cook 190 Millionen Franken (155 Millionen Euro) auftreiben.

Von London und Paris aus

Fly A mit Sitz in Genf will mit einer Flotte von drei Airbus A330 starten. In einer ersten Phase von fünf bis sieben Jahren wollte sich die Airline gemäß ursprünglichen Plänen auf Flüge von bis zu zehn Stunden konzentrieren. Man wolle «verschiedene europäische Metropolen mit großen Küstenstädten in den USA verbinden», sagt Cook damals. Ab London oder Paris plane man Flüge nach New York, Boston, Montréal oder auch Miami. Bis zur Sicherung der Finanzierung will Cook nun kein neues Startdatum mehr nennen.

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