Das Flugzeug wird die Kennung D-AIFA erhalten, aktuell trägt es aber noch das französische Testkennzeichen F-WZNY. Und mit dem hat der Jet am 5. Oktober in Toulouse seinen Erstflug absolviert. Der dauerte rund dreieinhalb Stunden und das war der Flugverlauf:
«Nach Testflügen übernehmen unsere eigenen Piloten»
Lufthansa-Airlines-Chef Jens Ritter erklärte dazu: «Jedes Flugzeug absolviert mindestens zwei Testflüge, bevor die Fluggesellschaft ihre eigenen Abnahmeflüge durchführt.» Der erste Flug habe daher mit Testpiloten von Airbus stattgefunden. Bei solch einem Flug werde systematisch getestet: «von der Reaktion der Flugsteuerung und Systemwarnungen bis hin zu Sitzen, Türen, Verkleidungen - und der Frage, ob die Kaffeemaschine funktioniert», so Ritter. «Nichts wird als selbstverständlich vorausgesetzt. Alles wird überprüft.»
Man könne es kaum erwarten, den ersten A350-1000 in Empfang zu nehmen. «Nach den Testflügen übernehmen unsere eigenen Piloten das Steuer», schrieb der Lufthansa-Chef. «Es folgen weitere Schritte der Abnahme. Schließlich die Indienststellung.» Dieser Prozess sei bewusst lang angelegt, damit der Jet später 300 Fluggäste sicher um die Welt befördere.
Auslieferung von Airbus A350-1000 dürfte im November stattfinden
Ein genaues Datum für die Auslieferung des Flugzeuges nennt Lufthansa noch nicht. Aktuell visiert die Fluggesellschaft aber den November an, um die D-AIFA in Empfang zu nehmen.
Unsere Artikel sind für Sie da. Unsere Redaktion braucht Sie. Mit einem Abo unterstützen Sie unabhängigen und fundierten Luftfahrtjournalismus - für weniger als einen Cappuccino im Monat. Als Dankeschön verschwindet die blinkende Werbung. Jetzt hier klicken und abonnieren