Zusammenschluss: Das Bonusmeienprogramm von British Airways soll bald zu Avios gehören.

Namensänderung mit Folgen

Das Meilenprogramm Airmiles wechselt den Namen. Dahinter verbergen sich weitreichende Änderungen. Die Passagiere sind verärgert.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mehr als zwei Millionen Mitglieder zählt das britische Bonusmeilen-Programm Airmiles - eines der beliebtesten Loyalitätsprogramme überhaupt. Doch nun kürzt der Anbieter die Prämien zusammen. In der Folge sind die Freiflüge, welche die fleißigen Sammler bisher als Tausch gegen die Meilen bekamen, nicht mehr ganz frei. Bisher waren beim Eintausch der Meilen in Flüge auch Steuern und Gebühren abgedeckt. Doch das sei mittlerweile «unhaltbar», so Airmiles-Chef Andrew Swaffield gemäß der englischen Zeitung The Guardian. Einher gehen die Änderungen mit einer Namensänderung des Programms. Avios soll Airmiles bald heißen.

Aus dem Grund müssen Airmiles- Mitglieder die Zusatzkosten in Zukunft selbst bezahlen. Das bedeutet zum Beispiel, dass ein Hin- und Rückflug nach New York, der bisher komplett gratis war, in Zukunft Gebühren von mehr als 300 Pfund (383 Franken/342 Euro) beinhaltet. Und auch die Zahl der Meilen, die die Mitglieder für bestimmte Flüge verwenden müssen, ändert sich: So werden etwa Flüge nach Tel Aviv, Mauritius und Zypern teurer, während andere, wie etwa die nach Tokyo, Hong Kong oder Boston, weniger Meilen beanspruchen. Diejenigen, die bereits ihre Freiflüge gebucht haben, betrifft die Änderung allerdings noch nicht.

Nicht nur beim Fliegen sammeln

Airmiles ist eines der populärsten Bonusprogramme in Großbritannien. Es gehört British Airways Iberia. Mitglieder haben nicht nur die Möglichkeit ihre Vielfliegermeilen auf Flügen zu sammeln. Auch beim Einkauf in den Supermärkten von Tesco, als Kunden der Bank Lloyds TSB oder beim Tanken an Shell-Stationen konnten sie Meilen sammeln. Zu der Neuausrichtung des Programms gehört auch, dass die Vielfliegerprogramme der beiden Airlines British Airways und Iberia, die dieses Jahr fusionierten, in Avios aufgehen.

Mehr zum Thema

Empfang afghanischer Flüchtender am Airport: Ausreise wird immer schwieriger.

Wie Airline-Meilen Flüchtenden aus Afghanistan helfen

Telefonieren und dabei Meilen sammeln: Mit dem richtigen Abo ist das möglich.

Zehn Tipps für das Sammeln von Meilen im Alltag

Mitgliederkarte von United: Meilen verfallen nun für alle Teilnehmer nie mehr.

Bei United bleiben jetzt Meilen ewig gültig

Topbonus-Karte: Noch nicht weg vom Fenster.

Air Berlin löst wieder Meilen ein

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies