De Havilland Canada Dash-8 von Aurora: Die Flotte soll wachsen.

Russischer Ferner OstenLosgelöst von Aeroflot will Aurora Flotte vervielfachen

Die Regionalairline im äußersten Osten Russlands gehört nicht mehr Aeroflot. In den kommenden Jahren plant Aurora eine Expansion.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Wenn Russen vom Fernen Osten sprechen, meinen sie nicht China, Hongkong, Japan oder Korea. Sie denken an den gleichnamigen Föderationskreis, der die Pazifikregion Russlands umfasst. Er ist die Heimat von Aurora.

Die Regionalairline wurde 2013 per Dekret des Kremls gegründet und zur Tochter von Aeroflot gemacht.  Jetzt hat die Staatsairline ihre Beteiligung an Aurora von 51 Prozent an die Regionalregierung von Sachalin verkauft. Der Preis: ein Rubel.

Kräftige Expansion geplant

Im Hinblick auf die Unabhängigkeit überlegte sich Aurora auch, ihren Namen zu ändern. Dazu wurde eine Abstimmung unter der Bevölkerung gestartet. Namen wie Dalavia (Dal steht für das russische Wort Dalny, was fern bedeutet), Dalny Vostok (Ferner Osten), Taiga und Krylya Vostoka (Flügel des Ostens) standen zur Auswahl. Doch mit klarer Mehrheit votierten die Teilnehmer für die Beibehaltung von Aurora.

Aurora besitzt derzeit eine Flotte von zehn Airbus A319, acht De Havilland Canada Dash-8 und zwei DHC-6 Twin Otter. Damit bedient die Fluglinie mit Sitz auf Sakhalin Ziele im Fernen Osten Russlands, aber auch in China, Japan und Südkorea. Für die kommenden Jahre ist allerdings ein kräftiger Expansionskurs geplant.

Integration von regionalen Fluggesellschaften

Der Ausbau soll auch durch die Integration weiterer regionaler Fluglinien geschehen. Gemäß der Nachrichtenagentur Interfax wird für 2025 eine Flotte von 186 Flugzeugen angestrebt, 63 davon sollen aus russischer Produktion stammen.

Mehr zum Thema

Airbus A320 von Aeroflot: Der Umbau wird umfassend.

Aeroflot soll reine Airbus-Fluglinie werden

Flieger von Aurora: Aeroflot plant Verkauf der Anteile.

Aeroflot gibt Regionaltochter in Sachalin ab

Boeing 737-800 von Aeroflot: Alle 50 Exemplare wechseln zur Billigtochter Pobeda.

Aeroflot dopt Pobeda mit 50 Boeing 737

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier