Neue Ziele im Blick: Aurora soll bald neue Destinationen anfliegen.

Aeroflots große Pläne mit Aurora

Schneller in und im Fernen Osten Russlands reisen - das ist das Ziel der neuen Aeroflot-Tochter Aurora. Die Airline hat viel vor.

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Russlands größte Fluggesellschaft hat eine neue Tochtergesellschaft. Aurora Airlines heißt sie und geht aus den beiden asiatischen Töchtern SAT Airlines und Vladivostok Avia hervor. «Die vereinigte fernöstliche Fluglinie zählt seit geraumer Zeit zu unseren strategischen Vorhaben - und nun wird sie Realität», erklärte Aeroflot-Chef Witali Saweliew.

Die Russen haben Großes vor. «Aurora wird das wirtschaftliche Potenzial des fernen Ostens erhöhen, die Mobilität der Lokalbevölkerung steigern und überdies zum Ausbau und zur Stärkung des örtlichen Luftfahrtpersonals beitragen.» So wolle man einen Beitrag zur sozialen und ökonomischen Entwicklung im östlichsten Teil Russlands leisten.

Flotte wird erweitert

Die neu geschaffene Airline will in den kommenden fünf Jahren die Zahl ihrer Flüge mehr als verdreifachen, von 172 auf 534. Auch die Zahl der Ziele soll von 30 auf 128 steigen. Dazu wird die Flotte durch moderne Flugzeuge ergänzt. Neben den bestehenden Boeing B737 für Mittelstreckenflüge kommen bis Ende des Jahres drei Airbus A319 hinzu, bis Ende 2014 sollen es insgesamt sieben Flieger des Typs sein.

Die regionale Flotte wird aus Turboprop-Maschinen mit einer Kapazität von 50 bis 78 Sitzen bestehen. Bis 2018 dürfte die Flottengröße bei rund 40 Flugzeugen liegen.

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