Airbus A320 von Avianova: Die Flieger werden an die Leasing-Unternehmen zurück gegeben.

Lichterlöschen bei Avianova

Erst erhielt sie die Lizenzverlängerung und nun kommt doch noch das Aus: Die russische Billigfluglinie gibt selber auf.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Trainer Aircraft Chief Engineer

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Schon am kommenden Sonntag (9. Oktober) werden die Jets des russischen Billigfliegers Avianova ihre letzten Flüge absolvieren. Dann ist Russlands erste Low-Cost-Fluglinie Geschichte. «Die nötigen Dokumente sind vorbereitet», so Generaldirektor Konstantin Teterin gemäß The Moscow Times. Schon vor rund einem Monat stand die Airline kurz vor dem Aus (aeroTELEGRAPH berichtete). Nur wenige Stunden, bevor die Lizenz der Airline auslief, hatte die russische Flugaufsichtsbehörde sie damals verlängert - nach einem Eklat im Management des Unternehmens. Sämtliche westlichen Entscheider waren aus ihren Büros auf die Straße gesetzt worden, Teterin wurde neuer Chef.

Eigentlich hatte die Behörde die Lizenz um ein Jahr verlängert. Das vorzeitige Aus kommt nun, weil der amerikanische Anteilseigner, der 49 Prozent an der Fluggesellschaft hält, die Gelder eingefroren hat. Die restlichen Anteile hält die russische Finanzgruppe A1. Diese hat versprochen, Geld auf die Seite zu legen, mit dem die Passagiere, die Tickets für Flüge nach dem 9. Oktober gebucht haben, ausbezahlt werden können. Laut Teterin betrifft das rund 67'400 Tickets bis Ende Oktober. Fünf Millionen Dollar dürfte das die Airline kosten. Die sechs Airbus A320 gibt die Fluggesellschaft wieder an die Leasing-Unternehmen zurück. Einige von diesen hatten in den vergangenen Wochen laut Teterin bereits vor Gericht ihre Flieger zurück verlangt.

Heftige Vorwürfe

A1 wirft den Amerikanern vor, die Fluggesellschaft bewusst sabotiert zu haben, um den europäischen Billiganbieter Wizz Air zu unterstützen. Doch ehemalige Avianova-Manager sehen das anders. Dmitry Chernyak, ein A1-Manager, der im März dieses Jahres gefeuert wurde, sagte der Moscow Times, dass Avianova bereits im Frühling große finanzielle Probleme hatte. A1 habe aber zwei Kaufangebote für die 51-Prozent-Anteile zurückgewiesen. Angeblich habe auch Indigo Partners angeboten, die Anteile zu übernehmen. Ohne Erfolg.

Mehr zum Thema

ticker-russland

Nach Drohnenangriff: Russische Flugsicherung begrenzt Verkehr im Süden des Landes

ticker flugsicherung russland State Air Traffic Management Corporation

Russische Flugsicherung streicht Hunderte Stellen

Boeing 777 von Nordwind Airlines: Fliegt eher leer nach Nordkorea.

Flüge von Moskau nach Pjöngjang bleiben praktisch leer

ilyushin il 114 300 kaelte

Polar Airlines will Ilyushin Il-114-300 - aber nur, wenn sie noch ein zusätzliches Detail bekommt

Video

Westjet Boeing 787
Reisende werfen der kanadischen Fluglinie vor, ihnen Entschädigungen vorzuenthalten. Der Verdacht: Wechselt Westjet im letzten Moment Flugzeuge ein, die sich bereits in der Wartung befinden, um dann den Flug zu annullieren? Eine kanadische Behörde ermittelt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A321 Neo von Lufthansa bei der Evakuierung: Starker Geruch nach Kerosin.
Kurz nach dem Start Richtung München musste ein Airbus A321 Neo der deutschen Fluglinie umkehren. Nach der sicheren Landung in Athen wurde der Jet von Lufthansa evakuiert. Drei Menschen wurden leicht verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Evakuierung des AIrbus A321 Neo von Frontier Airlines: Viele nehmen ihr Gepäck mit.
Nach dem tödlichen Zwischenfall auf der Startbahn in Denver geriet auch die Evakuierung des Airbus A321 Neo in den Fokus. Erneut haben zahlreiche Passagiere trotz Rauchentwicklung ihr Handgepäck mitgenommen. Nun ermitteln die Behörden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies