Airbus A220-300 von Korean Air: Gehört schon verhältnismäßig lange zur Flotte.

FlottenplanungKorean Air vermeidet Bekenntnis zum Airbus A220

Die koreanische Fluggesellschaft listet die Flugzeugmodelle auf, mit denen sie in die Zukunft gehen will. Dabei fehlt der A220. Und ein Bekenntnis zum kleinen Airbus-Modell gibt es nicht.

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Eigentlich ging es nur um Flugzeuge von Boeing. Korean Air kündigte an, 20 Boeing 777-9, 25 Boeing 787-10, 50 Boeing 737 Max 10 und acht Boeing 777-8 F zu bestellen - zusätzlich zu einer großen Boeing-Order, welche die koreanische Airline schon im März platziert hatte.

In ihrer Mitteilung zum neuen Großauftrag erklärte die Fluglinie auch ihren generellen Plan. «Die Flottenstrategie von Korean Air sieht eine Standardisierung des langfristigen Betriebs auf fünf hocheffiziente Flugzeugfamilien vor: Boeing 777, 787 und 737 sowie Airbus A350 und A321 Neo.» Im Umkehrschluss heißt das, dass etliche Flugmodelle, die aktuell zur Flotte gehören, diese werden verlassen müssen. Bei den meisten ist das keine Überraschung.

Korean Air künftig ohne Airbus A380, A330 und Boeing 747

Denn Airbus A380 sowie Boeing 747 sind keine Modelle der neuesten Generation. Und vom Airbus A330 - den Korean aktuell als A330-200 und -300 betreibt - gibt es zwar eine Neo-Version, die hat die koreanische Fluggesellschaft aber nicht bestellt.

Doch es gibt noch ein Flugzeugmodell, das schon Teil der Flotte ist. Es gehört zur neuesten Generation und trotzdem erwähnt Korean es nicht in der Auflistung der Flugzeugfamilien, die sie langfristig betreiben will. Es handelt sich dabei um den Airbus A220.

Korean Air erhielt Airbus A220 schon, als er noch C-Series hieß

Die Fluglinie hat zehn A220-300 in der Flotte. Die Flugzeuge sind im Durchschnitt etwas mehr als sieben Jahre alt und haben jeweils eine reine Economy-Bestuhlung mit 140 Plätzen.

Sieben der zehn Flugzeug hatte Korean schon erhalten, als das Modell noch C-Series hieß und zu Bombardier gehörte. Offene Bestellungen hält sie heute nicht. Ein Blick auf Flugverfolgungsdienste zeigt: Die A220 fliegen zum allergrößten Teil sehr kurze Strecken mit weniger als einer Stunde Flugzeit, etwas von Seoul Gimpo nach Jeju oder Busan.

Ein klassischer Airbus-A220-Flug von Korean Air:

Korean Air will sich nicht zur Zukunft des Airbus A220 äußern

aeroTELEGRAPH wollte von Korean Air, die Ende 2024 die Übernahme von Asiana abgeschlossen hat, wissen, wieso der A220 nicht in der Liste der Flugzeugmodelle auftaucht, mit denen der Konzern plant. Ein Sprecher erklärte daraufhin nur, dass man sich nicht zu den zukünftigen Plänen für den A220 äußere. Ein Bekenntnis zu einem Modell hört sich anders an.

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