KLM: Bis auf weiteres keine Flüge mehr in die Ukraine.

Mit sofortiger WirkungKLM stellt Ukraine-Flüge ein und umfliegt den Luftraum

Wegen Warnungen vor einem potenziellen Angriff auf die Ukraine hat KLM als erste europäische Fluggesellschaft ihre Flüge in das Land eingestellt. Weitere könnten folgen.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Die niederländische Fluggesellschaft KLM macht sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Flüge angesichts der russischen Drohungen gegenüber der Ukraine. Aus Vorsicht stellt KLM ihre Flüge in die Ukraine mit sofortiger Wirkung ein. Auch der Luftraum wird vollständig umflogen.

Betroffen davon ist die bislang zwei Mal täglich geflogene Route von Amsterdam in die Hauptstadt Kiew. Seitens KLM werden auf dieser Strecke nun bis auf weiteres keine Flüge mehr stattfinden. «Diese Entscheidung basiert auf den auf Code Rot angepassten Reisehinweisen und einer umfassenden Sicherheitsanalyse», erklärt die Fluggesellschaft am Samstag (12. Februar).

Sicherheit kann schnell kippen

Wegen der massiven Präsenz russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine hatte das Außenministerium der Niederlande seine Bürger gewarnt, nicht in das osteuropäische Land zu reisen. Personen die zurzeit dort sind, sollen es möglichst schnell verlassen. Es bestehen zunehmend Sorgen, dass Russland jederzeit einen Angriff auf das Nachbarland starten könnte.

2014 wurde über der Ostukraine eine Boeing 777 von Malaysia Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur von russischen Separatisten abgeschossen. 298 Menschen starben auf Flug MH17. Spätestens seit dem Zeitpunkt ist die russische Militäraggression nicht nur als Risiko für die Ukraine, sondern auch als Risiko für den zivilen Luftverkehr bekannt.

Lufthansa überlegt noch

Bisher ist KLM die einzige europäische Fluggesellschaft, die auf Basis der aktuellen Warnungen verschiedener Regierungen und Organisationen ihre Ukraine-Verbindung einstellt. Doch die Sicherheitslage kann sich rasant verschlechtern, weshalb ein Rückzug weiterer Airlines nicht unwahrscheinlich ist.

Lufthansa hat dazu noch kein Urteil gefällt. Die Fluggesellschaft fliegt in dem Land sowohl Kiew als auch Lwiw an. «Lufthansa beobachtet die Lage in der Ukraine sehr genau. Eine Einstellung des Flugverkehrs wird geprüft, zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dazu aber keine Entscheidung.», erklärt das Unternehmen auf Anfrage von aeroTELEGRAPH.

Mehr zum Thema

Russland und Ukraine: Die Gefahr steigt.

Risiko über der Ukraine «ähnlich wie zu MH17-Zeiten»

Das sind die Überreste des Flughafen Donezk in der Ostukraine nach zwei langen Kämpfen.

Die zentrale Rolle der Flughäfen der Ostukraine im Ukraine-Konflikt

Internationaler Flughafen Kiew-Boryspil:  Lufthansa kommt nicht mehr abends spät hier an.

Die Ukraine arbeitet an einem Plan zur Rückkehr von zivilen Flügen

airbus a319 windrose

Windrose Airlines fliegt mit zusammengepuzzeltem Airbus A319 in Israel

Video

etihad airways manchester city
Die Golfairline sponsort den englischen Fußballpokalwettbewerb FA Cup. Emirates ist dadurch auch auf den Trikots präsent. Doch es gibt eine Ausnahme.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Flughafen München steht kurz vor der Eröffnung von Pier 1: Ein Video zeigt den gesamten Bauverlauf.
In München entsteht seit 2019 ein neuer, 95.000 Quadratmeter großer Pier am Terminal 1. Ende April geht der Bau ans Netz. Ein Zeitraffervideo zeigt sieben Jahre Bauarbeiten in 76 Sekunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Sonex Onex im Formationsflug: Der Hersteller ist insolvent.
Sonex Aircraft hat seit 1998 Selbstbaukits für Flugzeuge hergestellt. Nun ist das Unternehmen pleite. Der Inhaber wendet sich in einem emotionalen Video an seine Kundinnen und Kunden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies