KLM: Bis auf weiteres keine Flüge mehr in die Ukraine.

Mit sofortiger WirkungKLM stellt Ukraine-Flüge ein und umfliegt den Luftraum

Wegen Warnungen vor einem potenziellen Angriff auf die Ukraine hat KLM als erste europäische Fluggesellschaft ihre Flüge in das Land eingestellt. Weitere könnten folgen.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die niederländische Fluggesellschaft KLM macht sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Flüge angesichts der russischen Drohungen gegenüber der Ukraine. Aus Vorsicht stellt KLM ihre Flüge in die Ukraine mit sofortiger Wirkung ein. Auch der Luftraum wird vollständig umflogen.

Betroffen davon ist die bislang zwei Mal täglich geflogene Route von Amsterdam in die Hauptstadt Kiew. Seitens KLM werden auf dieser Strecke nun bis auf weiteres keine Flüge mehr stattfinden. «Diese Entscheidung basiert auf den auf Code Rot angepassten Reisehinweisen und einer umfassenden Sicherheitsanalyse», erklärt die Fluggesellschaft am Samstag (12. Februar).

Sicherheit kann schnell kippen

Wegen der massiven Präsenz russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine hatte das Außenministerium der Niederlande seine Bürger gewarnt, nicht in das osteuropäische Land zu reisen. Personen die zurzeit dort sind, sollen es möglichst schnell verlassen. Es bestehen zunehmend Sorgen, dass Russland jederzeit einen Angriff auf das Nachbarland starten könnte.

2014 wurde über der Ostukraine eine Boeing 777 von Malaysia Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur von russischen Separatisten abgeschossen. 298 Menschen starben auf Flug MH17. Spätestens seit dem Zeitpunkt ist die russische Militäraggression nicht nur als Risiko für die Ukraine, sondern auch als Risiko für den zivilen Luftverkehr bekannt.

Lufthansa überlegt noch

Bisher ist KLM die einzige europäische Fluggesellschaft, die auf Basis der aktuellen Warnungen verschiedener Regierungen und Organisationen ihre Ukraine-Verbindung einstellt. Doch die Sicherheitslage kann sich rasant verschlechtern, weshalb ein Rückzug weiterer Airlines nicht unwahrscheinlich ist.

Lufthansa hat dazu noch kein Urteil gefällt. Die Fluggesellschaft fliegt in dem Land sowohl Kiew als auch Lwiw an. «Lufthansa beobachtet die Lage in der Ukraine sehr genau. Eine Einstellung des Flugverkehrs wird geprüft, zum jetzigen Zeitpunkt gibt es dazu aber keine Entscheidung.», erklärt das Unternehmen auf Anfrage von aeroTELEGRAPH.

Mehr zum Thema

Russland und Ukraine: Die Gefahr steigt.

Risiko über der Ukraine «ähnlich wie zu MH17-Zeiten»

Das sind die Überreste des Flughafen Donezk in der Ostukraine nach zwei langen Kämpfen.

Die zentrale Rolle der Flughäfen der Ostukraine im Ukraine-Konflikt

airbus a319 windrose

Windrose Airlines fliegt mit zusammengepuzzeltem Airbus A319 in Israel

anontov an 124 ur 82073 antonov airlines

Wie Antonov eine An-124 nach jahrelanger Vorbereitung von Kyiv nach Leipzig brachte

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies