Russland und Ukraine: Die Gefahr steigt.

WarnungRisiko über der Ukraine «ähnlich wie zu MH17-Zeiten»

Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine droht zu eskalieren. Zwei internationale Verbände schlagen nun Alarm und warnen Fluggesellschaften.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Mehr als sieben Jahre ist es her, dass eine russische Buk-Rakete eine Boeing 777 von Malaysia Airlines auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur abschoss. Das tragische Unglück war die Folge des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine. Und heute sieht es zwischen den beiden Ländern keineswegs besser aus. Die Lage ist angespannt wie lange nicht mehr, ein Krieg ist nicht auszuschließen.

Das bereitet der internationalen Vereinigung von Pilotinnen und Piloten und der European Cockpit Association Sorgen. «Die Situation scheint mit der vom Sommer 2014 vergleichbar zu sein, die zum tragischen Absturz von Flug MH17 von Malaysia Airlines führte», schreiben sie in einer gemeinsamen Mitteilung. Im Nachhinein wisse man, dass damals die Informationen, welche die Geheimdienste untereinander teilten, nicht präzise und hilfreich waren.

Bemühungen über Teilen von Informationen scheiterten

«Das Risiko wurde unterschätzt, und aus diesen und anderen Gründen führten viele Risikobewertungen zu einem falschen Sicherheitsgefühl, das zu der Entscheidung führte, das Gebiet weiterhin zu überfliegen.» Im Nachgang des Absturzes gab es immer wieder Bemühungen, für den Luftverkehr relevante Informationen auf internationaler Ebene zu teilen. Doch noch immer gibt es keine Lösung, die für die ganze Luftfahrtbranche zufriedenstellend ist.

Die Datenbank Safe Airspace sammelt alle verfügbaren Informationen zum Thema. Die Ukraine ist in die orangene Risikostufe – Gefahr existiert - eingestuft. Seit 2014 gibt es im Land zwei Luftraumsperrzonen - eine über der Krim, die andere über der Donbass-Region. Russland ist laut Safe Airspace eine gelbe Region. Das heißt: Vorsicht ist geboten. Grund ist der Ukraine-Konflikt.

Lehren aus MH17 ziehen

Aktuelle erstreckt sich die heikle Zone laut den Verbänden über ein viel größeres Gebiet als 2014, heißt es in der Mitteilung. «Wir sind äußerst besorgt darüber, dass das gleiche falsche Sicherheitsgefühl wieder aufkommen könnte. Die Organisationen fordern die Staaten und die Airlines auf, die Lehren, die aus MH17 hätten gezogen werden müssen, noch einmal zu bedenken. «Die Staaten sollten nicht zögern, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, wie etwa die Sperrung des eigenen Luftraums oder das Verbot des Überflugs von Hochrisikogebieten», heißt es.

Mehr zum Thema

Trümmer von MH17: Airlines war die Gefahr nicht bewusst.

EU-Netzwerk warnt vor gefährlichen Überflügen

Trümmer von Flug PS752: Die Boeing 737 von Ukraine International wurde im Iran abgeschossen.

Wenn Armeewaffen Passagierjets treffen

Nordkorea in der Nacht: Flüge in der Nähe sind nicht sicher.

Immer mehr Krisengebiete fordern Airlines heraus

ticker-russland

Russland plant milliardenschweren Ausbau seiner Flughäfen

Video

midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies