Google, Starbucks, Coca-Cola oder Sony: So könnten die Werbe-Jets von Avatar Airlines aussehen.

Jumbos als fliegende Werbetafeln

Mit Kampfpreisen will Avatar Airlines die USA erobern. Dabei setzt die Fluglinie auch auf unkonventionelle Mittel und verkauft ihre Boeing 747 als Werbefläche.

Top-Jobs

Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs

Bescheidenheit scheint keine der Eigenschaften von Avatar Airlines zu sein. Die Fluggesellschaft muss zwar erst noch offiziell zugelassen werden, doch sie wirbt auf ihrer Internetseite schon fleißig: Größer, besser, schneller und deutlich kosteneffektiver als alle anderen Linien werde Avatar Airlines sein, ist dort zu lesen. Man werde das Airlinegeschäft revolutionieren.

Hinter den großen Worten steht der Plan, mit Boeings 747-400 Flüge innerhalb der USA anzubieten - und die Maschinen dabe als fliegende Werbetafeln nutzen (siehe PDF zum Download unten). Interessierte Firmen sollen sowohl den Innenraum als auch die Außenbereich werblich nutzen können. Das Angebot reicht von einfachen Logos bis zur gesamten Farbgestaltung der Maschine. So sei etwa die Bedruckung der klappbaren Tische oder der Gepäckfächer möglich.

Zwei Gepäckstücke gratis

Avatar Airlines wirbt mit einer Studie, nach der sich 92 Prozent aller Passagiere Stunden nach dem Flug an die gezeigte Werbung und den Inhalt erinnern konnten. Firmen sollen für die Werbung tief in die Tasche greifen: Bei einem Jahresvertrag werden 250'000 Dollar pro Monat für ein Flugzeug fällig.

Doch Werbung soll nicht die einzige Einnahmequelle sein: Neben den Umsätzen durch Ticketverkäufe will die Airline auch mit Ladung, dem Verkauf von Getränken und Essen und dem Inflight-Entertainment sowie Wlan Geld verdienen. Zudem sollen Passagiere ausschließlich online einchecken können. Gleichzeitig will die Airline aber den Komfort für Passagiere erhöhen: Jeder Fluggast darf zwei Gepäckstücke kostenlos aufgeben - zusätzlich zum Handgepäck. Die Tickets sollen zwischen 19 und 99 Dollar je nach Verbindung und Zeitpunkt der Buchung kosten.

100 Prozent Auslastung

Die Boeings 747-400 sollen mit 539 Economy- und 42 Business-Sitzen bestückt werden und viele Ost-Westküsten-Routen fliegen. Die Auslastung soll bei 100 Prozent liegen - dafür sorgen laut Avatar Airlines die geringen Ticketpreise und die große Nachfrage auf den künftig angebotenen Strecken.

Mehr zum Thema

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Chicago O'Hare, USA: Einer von zwei Flughäfen der Vereinigten Staaten, die alle bewohnten Kontinente bedienen.

Ab diesen sechs Flughäfen kommt man auf jeden bewohnten Kontinent

«Unter dem Rundbau entfaltet sich rund um das weitläufige Central Green ein lebendiges neues Viertel. Mit Pflanzen, Bäumen und bequemen Straßenmöbeln ist dies ein flexibler. Das Grün zieht sich durch die drei Zweige des Terminals und umrahmt Boulevards mit Restaurants, Geschäften und Einzelhandelsgeschäften, die zusammen an eine lebendige Straße in einem Chicagoer Viertel erinnern», so das Archtiekturbüro Studio Gang.

Chicago bekommt spektakuläres neues Terminal

Video

Erster Being 737-800 Kombifrachter: Air Inuit hat das Flugzeug am 13. Januar in den Liniendienst aufgenommen.
Fast fünfzig Jahre prägten röhrende 737-200 C den Alltag im Norden Québecs. Jetzt hebt erstmals eine Boeing 737-800 Kombi für Air Inuit ab – mit 90 Sitzen, Palettenfracht und als Weltpremiere.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Das Doomsday Plane bei der Landung in Los Angeles. Rarer Vogel.
In Los Angeles tauchte erstmals seit Langem wieder eine Boeing E-4B öffentlich auf. Während der Ersatz für die Weltuntergangsflugzeuge der USA bereits entsteht, absolvierte der alternde fliegende Kommandoposten einen ungewöhnlichen Rundflug über das Land.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
alaska airlines
Die amerikanische Fluggesellschaft ist Boeing-Kundin durch und durch. Das zeigte sie bisher auch auf jedem ihrer Flugzeuge - mit der Aufschrift Proudly All Boeing. Nun hat Alaska Airlines ihren Slogan angepasst.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies