Flughafen von Kairo: Er soll als Basis dienen.

Islamist gründet Fluglinie

Ein Ex-Präsidentschaftskandidat und Geldgeber der Muslimbrüder plant in Ägypten eine neue Airline. Als Ziele sind der Iran geplant - und die USA.

Top-Jobs

Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs

Muhammad Chairat Sa'd al-Schater ist eine Macht in Ägypten. Als Unternehmer betreibt er ein erfolgreiches Einrichtungs- und Textilunternehmen mit Filialen an den besten Lagen. Und in der Politik gilt er als Chefstratege und Geldgeber der Muslim-Bruderschaft als starker Mann. Bei den Wahlen vor einem Jahr war er gar Kandidat seiner Partei für die Präsidentschaft. Nur die Disqualifizierung durch die Behörden hinderte ihn daran, an die Staatsspitze zu gelangen. Nun entdeckte der Vater von zehn Kindern offenbar noch ein Betätigungsfeld. In den letzten Wochen habe al-Schater ernsthaft begonnen, in die Luftfahrt zu investieren. Dies bestätigten gut informierte Kreise dem TV-Sender Al Arabiya.

Konkret will al-Schater Egypt Air sieben stillgelegte Flugzeuge abkaufen. So möchte er offenbar gemäß dem Bericht drei Boeing B737-500 und vier Airbus A340-200 und A320-200 übernehmen. Damit will der Unternehmer in erster Linie Flüge zwischen Kairo und Teheran anbieten. Die neue islamistische Regierung fördert den Tourismus zwischen Ägypten und dem Iran. Deshalb sehe al-Schater in der Strecke enormes Potenzial, so Al Arabiya.

Zuerst mit Partner geplant

Doch der Ägypter will nicht nur in den islamischen Bruderstaat fliegen, sondern auch in dessen ärgstes Feindesland. Auch Flüge in die Vereinigten Staaten seien vorgesehen, so der Bericht. Zuerst wollte al-Schater offenbar mit dem Franko-Ägypter Rami Lakah zusammenarbeiten. Ihm gehörte früher die Fluglinie Air Horizons. Doch die beiden hätten sich nicht auf eine gemeinsame Führungsstruktur einigen können.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

1784
Menschen sind wieder auf dem Weg zum Mond - zum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert. Den Raketen-Start der Mission Artemis 2 sahen Passagiere eines Delta-Air-Lines-Fluges aus der Luft.
Timo Nowack
Timo Nowack
parallel landing san francisco
Am Flughafen von San Francisco sind parallele Landungen künftig tabu. Die neue Regel der US-Luftfahrtbehörde sorgt nicht nur für das Ende eines spektakulären Anblicks – sondern auch für deutlich mehr Verspätungen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack