Flughafen von Kairo: Er soll als Basis dienen.

Islamist gründet Fluglinie

Ein Ex-Präsidentschaftskandidat und Geldgeber der Muslimbrüder plant in Ägypten eine neue Airline. Als Ziele sind der Iran geplant - und die USA.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Muhammad Chairat Sa'd al-Schater ist eine Macht in Ägypten. Als Unternehmer betreibt er ein erfolgreiches Einrichtungs- und Textilunternehmen mit Filialen an den besten Lagen. Und in der Politik gilt er als Chefstratege und Geldgeber der Muslim-Bruderschaft als starker Mann. Bei den Wahlen vor einem Jahr war er gar Kandidat seiner Partei für die Präsidentschaft. Nur die Disqualifizierung durch die Behörden hinderte ihn daran, an die Staatsspitze zu gelangen. Nun entdeckte der Vater von zehn Kindern offenbar noch ein Betätigungsfeld. In den letzten Wochen habe al-Schater ernsthaft begonnen, in die Luftfahrt zu investieren. Dies bestätigten gut informierte Kreise dem TV-Sender Al Arabiya.

Konkret will al-Schater Egypt Air sieben stillgelegte Flugzeuge abkaufen. So möchte er offenbar gemäß dem Bericht drei Boeing B737-500 und vier Airbus A340-200 und A320-200 übernehmen. Damit will der Unternehmer in erster Linie Flüge zwischen Kairo und Teheran anbieten. Die neue islamistische Regierung fördert den Tourismus zwischen Ägypten und dem Iran. Deshalb sehe al-Schater in der Strecke enormes Potenzial, so Al Arabiya.

Zuerst mit Partner geplant

Doch der Ägypter will nicht nur in den islamischen Bruderstaat fliegen, sondern auch in dessen ärgstes Feindesland. Auch Flüge in die Vereinigten Staaten seien vorgesehen, so der Bericht. Zuerst wollte al-Schater offenbar mit dem Franko-Ägypter Rami Lakah zusammenarbeiten. Ihm gehörte früher die Fluglinie Air Horizons. Doch die beiden hätten sich nicht auf eine gemeinsame Führungsstruktur einigen können.

Mehr zum Thema

So nah kommt man Giraffen sonst nie wie im  Royal Livingstone

Sambia: Giraffen füttern, raften und baden am Abgrund

Eine Dash 8 von Air Kenya und die bisherigen Stopps der Auslieferungsroute: Kleiner Flieger, langer Weg.

So fliegt eine Dash 8-200 von Kanada nach Kenia

Flieger von Air Senegal: Airline in der Krise.

Regierung stellt Notfallplan zur Rettung von Air Sénégal vor

Airbus C295  (hier bei der Auslieferung): Fliegt für Senegals Luftwaffe.

Armee übernimmt Inlandsstrecken im Senegal

Video

crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack
König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin