Jet von Kingfisher First: Doch Investoren gefunden?

Hoffnung für Kingfisher?

Es sah eigentlich ziemlich schlecht aus für die indische Fluggesellschaft. Doch offenbar wollen nun zwei Investoren einspringen.

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Es geht um einen Anteil von 24 Prozent an der Airline - und um nichts weniger die Rettung der arg angeschlagenen Fluggesellschaft. Laut Angaben von Kingfisher-Besitzer Vijay Mallya haben gleich zwei Investoren Interesse daran, wie die indische Finanzzeitung Economic Times berichtet. Es handele sich dabei um zwei große indische Unternehmen, so der Milliardär weiter. Mehr wolle er dazu noch nicht sagen. Laut Medienberichten gibt es noch einen dritten Interessenten, eine Investmentfirma aus Hong Kong. Erst kürzlich hatte die Regierung einen Schritt auf die darbenden indischen Airlines zu gemacht und plant nun, den Markt für ausländische Investoren geöffnet. Laut der Nachrichtenagentur AFP soll das schon nächsten Monat der Fall sein.

Doch wirklich reges Interesse zeigte sich damals noch nicht. Die arabischen Fluglinien Etihad und Qatar hatten Berichte über ihr Interesse an Kingfisher deutlich zurückgewiesen. Das Interesse heimischer Firmen ist für Kingfisher daher umso wichtiger.

Druck erhöht sich immer weiter

Und es kommt in letzter Sekunde. Der Druck auf die Fluggesellschaft erhöhte sich in den letzten Wochen immer mehr. Insgesamt häufte Kingfisher rund eine Milliarde Euro an Schulden an, alleine im letzten Quartal 2011 betrug der Verlust rund 65 Millionen. Nicht bezahlte Schulden hatten dazu geführt, dass diverse Konten der Fluglinie eingefroren wurden. Auch konnte man grundlegende Kosten wie die für Wartung oder Reparatur nicht mehr zahlen. Die indische Luftfahrtbehörde DCGA hat daher ein Grounding eines Großteils der Flotte verfügt. Nur 28 der 64 Flieger dürfen inzwischen noch abheben. Die Anzahl der Flüge hatte sich dadurch mehr als halbiert. Auch das Personal trat am vergangenen Wochenende spontan in Streik, da es seit zwei Monaten keinen Lohn erhielt.

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