Jet von Kingfisher First: Doch Investoren gefunden?

Hoffnung für Kingfisher?

Es sah eigentlich ziemlich schlecht aus für die indische Fluggesellschaft. Doch offenbar wollen nun zwei Investoren einspringen.

Top-Jobs

Hahnair

Document Control Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Prozessmanager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Es geht um einen Anteil von 24 Prozent an der Airline - und um nichts weniger die Rettung der arg angeschlagenen Fluggesellschaft. Laut Angaben von Kingfisher-Besitzer Vijay Mallya haben gleich zwei Investoren Interesse daran, wie die indische Finanzzeitung Economic Times berichtet. Es handele sich dabei um zwei große indische Unternehmen, so der Milliardär weiter. Mehr wolle er dazu noch nicht sagen. Laut Medienberichten gibt es noch einen dritten Interessenten, eine Investmentfirma aus Hong Kong. Erst kürzlich hatte die Regierung einen Schritt auf die darbenden indischen Airlines zu gemacht und plant nun, den Markt für ausländische Investoren geöffnet. Laut der Nachrichtenagentur AFP soll das schon nächsten Monat der Fall sein.

Doch wirklich reges Interesse zeigte sich damals noch nicht. Die arabischen Fluglinien Etihad und Qatar hatten Berichte über ihr Interesse an Kingfisher deutlich zurückgewiesen. Das Interesse heimischer Firmen ist für Kingfisher daher umso wichtiger.

Druck erhöht sich immer weiter

Und es kommt in letzter Sekunde. Der Druck auf die Fluggesellschaft erhöhte sich in den letzten Wochen immer mehr. Insgesamt häufte Kingfisher rund eine Milliarde Euro an Schulden an, alleine im letzten Quartal 2011 betrug der Verlust rund 65 Millionen. Nicht bezahlte Schulden hatten dazu geführt, dass diverse Konten der Fluglinie eingefroren wurden. Auch konnte man grundlegende Kosten wie die für Wartung oder Reparatur nicht mehr zahlen. Die indische Luftfahrtbehörde DCGA hat daher ein Grounding eines Großteils der Flotte verfügt. Nur 28 der 64 Flieger dürfen inzwischen noch abheben. Die Anzahl der Flüge hatte sich dadurch mehr als halbiert. Auch das Personal trat am vergangenen Wochenende spontan in Streik, da es seit zwei Monaten keinen Lohn erhielt.

Mehr zum Thema

ticker-indien

Indien prüft Einstieg in europäische Kampfjetprogramme

ticker-gulfstream

Gulfstream G700 in Indien zugelassen

ticker-emirates

Emirates feiert 20 Jahre in Thiruvananthapuram

ilyushin il 114 300

So sollen russische Flugzeuge künftig in Indien gebaut werden

Video

santa monica douglas dc 3 monument
Er ist mehr als 100 Jahre alt, doch Ende 2028 wird er schließen. Der Flughafen Santa Monica in Kalifornien war zwar nie ein großer Verkehrsflughafen, aber dennoch historisch bedeutsam.
Timo Nowack
Timo Nowack
wrack bombardier crj 900 ntsb
Die Unfalluntersuchungsbehörde NTSB hat neues Videomaterial zum Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 900 von Air Canada mit einem Feuerwehrauto am New Yorker Flughafen LaGuardia veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigen, wie heftig die Kollision war.
Timo Nowack
Timo Nowack
michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack