Winglet von Air Berlin: Kommt die Airline zurück?

Neue Gesellschaft eingetragenHebt bald wieder eine Fluggesellschaft mit dem Namen Air Berlin ab?

Ende 2023 ist die Airberlin Luftverkehrsgesellschaft mbH ins Handelsregister eingetragen worden. Was hat Sundair-Eigentümer Marcos Rossello mit ihr vor?

Top-Jobs

Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Es gibt immer wieder Pläne, untergegangene Fluggesellschaften wieder aufleben zu lassen. Im Dezember 2017 gründeten drei Ex-Mitarbeiter der LTU mit LT You eine Art Nachfolgerin. Die neue LTU hat es nie über den Projektstatus hinaus geschafft. 2018 kaufte eine Essener Firma die Markenrechte, um unter dem bekannten Namen Rundflüge anzubieten.

Auch um Air Berlin gibt es immer wieder Gerüchte um ein mögliches Comeback. Spätestens, seit Sundair-Eigentümer und Marcos Rossello im Sommer 2023 die Markenrechte erworben hatte, hofften viele auf eine Wiederauflage der einst zweitgrößten deutschen Airline.

«Betrieb einer Fluggesellschaft im gewerblichen Luftverkehr»

Rossello heizte die Spekulationen selbst an. Nach dem Kauf sagte er: «Es gibt einige Ideen. Alles ist möglich.» Er schloss lediglich aus, dass die Marken Sundair oder Flyair41 verschwinden und durch Air Berlin ersetzt werden. «Sundair ist inzwischen gut eingeführt», erklärt er. Dann passierte auch erstmal nichts mehr.

Ende 2023 wurde dann in Berlin beim Amtsgericht Charlottenburg eine neue Gesellschaft eingetragen. Der Name: Airberlin Luftverkehrsgesellschaft mbH. Aufgabe des Unternehmens ist laut Gesellschaftervertrag der «Betrieb einer Fluggesellschaft im gewerblichen Luftverkehr».

Vom Flugzeugkauf bis IT-Beratung

Inklusive «Kauf und Verkauf sowie dem Leasing von Flugzeugen und anderen Fluggeräten sowie Produkten, Gegenständen und Dienstleistungen, die damit im Zusammenhang stehen». Zusätzlich soll das neue Unternehmen auch «Beratungsleistungen zu Fragen der Luftfahrt, Touristik und damit in Zusammenhang stehenden Vertriebssystemen» erbringen.

«Die Gesellschaft erbringt ferner IT-Dienstleistungen für Fluggesellschaften und Reiseveranstalter und vermarktet Werbung in und an Flugzeugen», heißt es. Die Fluggesellschaft hat bisher keine Mitarbeitenden, sondern nur einen Geschäftsführer: Marcos Rossello.

Gründung zum Schutz der Marke

Zwar bestätigt Rossello gegenüber aeroTELEGRAPH die Gründung, allerdings habe er das nur getan, um zu verhindern, dass der Markenschutz verfällt. Das deutsche Markenrecht sieht vor, dass eine Marke spätestens fünf Jahre nach der Anmeldung gewerblich für Waren oder Dienstleistungen genutzt werden muss, sonst kann sie unter Umständen verfallen.

In diesem Jahr werde auf dem Gebiet nichts mehr passieren, so der Sundair-Chef. «Aber wer weiß, wie es im kommenden Jahr aussieht?».

Mehr zum Thema

Jet von Sundair: So Schauinsland mehr Kapazitäten im Markt sichern.

Sundair hat alten Aktionär zurück - als Mehrheitseigentümer

Die D-ASGK: Den Sommer über weiter in den Farben von Air Berlin.

Die Tage des Air-Berlin-Jets bei Sundair sind gezählt

D-ABFC bei der Begrüßung in Funchal: Für Eurowings unterwegs.

Air-Berlin-Jet mit allen Ehren begrüßt

Eurowings Premium BIZ-10

Eurowings führt in Rekordzeit einen neuen Business-Class-Sitz ein

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack