Jet von Sundair: So Schauinsland mehr Kapazitäten im Markt sichern.

Schauinsland ReisenSundair hat alten Aktionär zurück - als Mehrheitseigentümer

Schauinsland Reisen besaß schon einmal die Hälfte der deutschen Charterairline, stieg dann aber aus. Jetzt übernimmt der Reiseveranstalter die Mehrheit an Sundair und ihrer Schwester Fly Air 41.

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2016 stieg Schauinsland Reisen ein. Der Reiseveranstalter aus Duisburg übernahm damals 50 Prozent an der neu gegründeten Fluggesellschaft. Doch im Corona-Herbst 2020, als Sundair sich in ein Schutzschirmverfahren rettete, stieg er wieder aus.

Nun folgt der zweite Einstieg - und dieses Mal größer. Man habe «die Anteilsmehrheit bei der Airline Sundair übernommen», teilt Schauinsland am Dienstag (30. Mai) mit, ohne einen genauen Wert zu nennen. «Auch bei der kroatischen Schwesterfluggesellschaft Fly Air 41 wird das Unternehmen aus Duisburg Mehrheitsgesellschafter.»

Auch Nischenmärkte im Blick

Schauinsland-Chef Gerald Kassner sagt, so könne man sich «noch mehr Kapazitäten im Markt sichern, jederzeit schnell auf aktuelle Entwicklungen reagieren und Synergieeffekte bei der gemeinsamen Flugplanung nutzen». Außerdem habe sein Unternehmen so künftig die Möglichkeit, bei Bedarf auch Nischenmärkte stärker zu bedienen.

Die bestehenden Veranstalterkooperationen sowie die Linienflüge von Sundair werden laut der Mitteilung weiter wie gewohnt fortgeführt. Auch dem Management um Sundair-Gründer und -Chef Marcos Rossello spricht Schauinsland das Vertrauen aus.

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