Die D-ASGK: Den Sommer über weiter in den Farben von Air Berlin.

Airbus A320 D-ASGKDie Tage des Air-Berlin-Jets bei Sundair sind gezählt

Der deutsche Ferienflieger betreibt einen Airbus A320, der noch immer die alte Air-Berlin-Lackierung trägt. Doch damit ist es bald vorbei. Sundair verpasst ihm ein neues Design.

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Er sieht zwar viel von der Welt, aber Berlin ist seine Heimat. Der Airbus A320 mit dem Kennzeichen D-ASGK ist oft an Flughäfen rund ums Mittelmeer zu Gast - von Gran Canaria über Hurghada und Monastir bis Rhodos. Von dort kehrt er aber meistens wieder an seine Basis am BER zurück.

Und Berlin strahlt das Flugzeug von Sundair auch aus. Denn es trägt noch eine alte Lackierung. Es ist die der ehemaligen Heimatairline der deutschen Hauptstadt. Der Rumpf des A320 ist weiß, das Heck rot und auf dem Leitwerk prangt noch immer das Logo der vor sechs Jahren untergegangenen Air Berlin.

«Zeitpunkt, an dem Airbus eine neue Lackierung empfiehlt»

Von der Auslieferung 2006 bis zur Betriebseinstellung stand das Flugzeug mit der Seriennummer 2668 fast ununterbrochen in Diensten von Air Berlin und deren österreichischen Tochter Niki. Nur drei Monate lang flog es zwischenzeitlich bei OLT Express. Die deutsche Gruppe hatte den Jet 2012 kurzzeitig an die polnische Regionalairline verleast.

2018 übernahm Sundair den Airbus A320. Beim Ferienflieger ist er auch heute noch unterwegs. Die Vergangenheit bei der einst zweitgrößten deutschen Fluggesellschaft wird dem Flugzeug aber nicht mehr lange anzusehen sein. «Die D-ASGK kommt so langsam dem Zeitpunkt nahe, an dem Airbus eine neue Lackierung empfiehlt, unter anderem auch, um den Korrosionsschutz aufrecht zu halten», erklärt ein Sprecher von Sundair gegenüber aeroTELEGRAPH.

Neue Lackierung im Sundair-Design

Vermutlich sei es im April so weit, führt er weiter aus. Während das genaue Datum noch unklar ist, ist eines bereits fix: Das Air-Berlin-Design wird beim Wartungsaufenthalt verschwinden. «Die D-ASGK wird eine neue Lackierung im Sundair-Design erhalten», so der Sprecher.

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