Blick aus dem Fenster eines Airbus A321 LR von Jetblue: Droht das Ende der Airline?

Hoher KerosinpreisGründer David Neeleman warnt vor dem Ende von Jetblue

David Neeleman steht schon lange nicht mehr an der Spitze der Airline, die er einst gründete. Nun sieht der das Ende von Jetblue voraus. Als Gründe nennt er den hohen Kerosinpreis und eine massive Schuldenlast.

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In den frühen 1990er-Jahren gründete David Neeleman mit Morris Air seine erste Airline. Später wurde die Fluglinie an Southwest Airlines verkauft. 1999 rief der Unternehmer dann Jetblue in Leben. Mittlerweile ist er Chef der von ihm 2021 gegründeten Breeze Airways

Gegenüber Cockpitpersonal von Breeze Airways hat sich Neeleman jetzt zur Zukunft von Jetblue geäußert. Seine Prognose fällt deutlich aus: Er hält eine Insolvenz in diesem Jahr für möglich. Der Grund liegt in den hohen Kerosinpreisen. Laut dem Gründer würde die Airline bei einem Preis 4,50 Dollar (rund 3,80 Euro) pro Gallone einen Verlust von etwa 1,3 Milliarden Dollar erleiden.

United habe kein ernstes Interesse an Übernahme

Damit würden die Gesamtschulden der Fluglinie auf rund neun Milliarden Dollar steigen. Jetblue hat bereits bestätigt, dass man auf der Suche nach einem potenziellen Investor ist. In diesem Zusammenhang werden unter anderem United Airlines als Interessent genannt. Neeleman äußerte jedoch Zweifel, dass United tatsächlich ernsthaft an einer Übernahme interessiert sei. Die Schuldenlast mache die Airline insgesamt schwer vermittelbar.

Laut Neeleman hätte seine einst von ihm gegründete Airline bessere Überlebenschancen gehabt, wären die Kerosinkosten stabil geblieben und die ebenfalls angeschlagene Spirit Airlines aus dem Markt ausgeschieden. Dennoch äußert er die Hoffnung, dass sich die Lage für Jeblue noch stabilisieren könnte.

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