Wow-Air-Gründer und -Chef Skúli Mogensen: Hat eine Pleite vorerst abgewendet.

Isländischer BilligfliegerGläubiger halten Wow Air am Leben

Die isländische Fluglinie hat alle Gläubiger bis auf einen auf ihre Seite gezogen. Spannend bleibt, wie es mit Wow-Air-Gründer und -Chef Skúli Mogensen weitergeht.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Inflight Service Personnel (M/F/D)

Feste Anstellung
Business Aviation
Goldeck-Flug GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Wien/LOWW/VIE
Pilatus Logo

Mechaniker & Spengler

Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Weeze

Verkehrsleiter vom Dienst (w/m/x)

Flughafen Niederrhein GmbH
Weeze
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Virtuelle Reisebetreuung (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Home Office
Vollzeit
Top jobs

Zuerst waren Gespräche mit Icelandair gescheitert, dann mit Indigo Partners und schließlich erneut mit Icelandair. Wow Air findet einfach keinen Partner. Schnell erklärte der isländische Billigflieger jedoch am Sonntag (24. März), man führe «fortgeschrittene Gespräche mit Anleihenbesitzern und anderen Gläubigern», um Schulden in Kapital umzuwandeln. Am Dienstag (26. März) meldet die Airline nun einen Erfolg.

«Die Anleihegläubiger haben formell zugestimmt, ihre Anleihen in Eigenkapital umzuwandeln», so Wow Air in einer kurzen Stellungnahme. Zudem habe man Gespräche mit Investoren zur weiteren Finanzierung begonnen. Dies sei ein «wichtiger Meilenstein dafür, das Unternehmen finanziell zu restrukturieren» und nachhaltig abzusichern.

Mogensen hält weiterhin großen Anteil

Islands öffentlich-rechtlicher Rundfunksender Ríkisútvarpið RÚV berichtet, alle Gläubiger hätten - mit einer Ausnahme - dem Deal zugestimmt und somit Forderungen in Höhe von 15 Milliarden Isländischen Kronen oder umgerechnet knapp 110 Millionen Euro umgewandelt. Dafür würden sie nun 49 Prozent an Wow Air halten. Die Ausnahme bildet demnach Isavia, staatliche Flugsicherung und Flughafenbetreiber. Wow Air schuldet ihr RÚV zufolge 1 Milliarde Isländische Kronen oder umgerechnet rund 7,3 Millionen Euro.

Sigthor Kristinn Skúlason, Chef der Bodenabfertigungsfirma Airport Associates, die auch zu den Gläubigern zählt, sagte gegenüber dem Sender, Wow-Air-Gründer und -Chef Skúli Mogensen habe den Deal in drei Telefonkonferenzen seit dem Wochenende zustande gebracht und somit eine Pleite verhindert. Skúlason erklärte, Mogensen werde weiterhin einen großen Anteil an Wow Air halten. Die künftige Rolle des aktuellen Airline-Chefs sei jedoch noch nicht klar und liege in den Händen eines künftigen neuen Eigentümers.

Mehr zum Thema

Airbus A321 von Wow Air: Keine Rettung durch Icelandair.

Icelandair lässt Wow Air fallen

In der Kategorie 5 bis 15 Millionen Passagiere schnitten in Europa am besten ab: Alicante-Elche in Spanien, Bergen in Norwegen, Bristol und Newcastle in Großbritannien, Sochi in Russland, Keflavik in Island (im Bild), Malta International in Malta und Porto in Portugal.

Wow Air und Icelandair versuchen es nochmals

Flieger von Wow Air in Keflavik: Neuer starker Partner.

Wow Air rennt die Zeit davon

Niceair-Gründer Martin Michael (rechts) und XXX Pressechefin vom Flughafen Akureyri (links): Ab Februar gibt es wieder Verbindungen nach Europa.

Niceair startet Mini-Comeback mit gemieteter Boeing 737-800

Video

An einem Airbus A321 Neo: GTF-Triebwerk von Pratt & Whitney.
Der Chef des weltgrößten Leasingunternehmens hat Ratschläge für Fluggesellschaften mit Triebwerken der neuesten Generation. Aengus Kelly warnt vor Problemen und Herausforderungen sowohl bei Kurz- als auch Langstreckenflugzeugen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbusa350edelweissbusinesssuite003
Alles neu bei Edelweiss: Die Schweizer Ferienfluglinie stellt ihre komplett neu entwickelte Airbus-A350-Kabine vor. Premium Economy, Business Suite und ein aufgewertetes Design sollen das Langstreckenerlebnis neu definieren – ohne die Ferien-DNA zu verlieren. Genau darin liegt die Chance. Und das Risiko.
Luca La Rocca
Luca La Rocca
united airlines airbus a321 neo nosewheel
Harte Landung in Orlando: Ein Airbus A321 Neo von United Airlines hat bei der Ankunft in Orlando eines der Räder des Bugfahrwerkes verloren.
Timo Nowack
Timo Nowack