Airbus A321 von Wow Air: Keine Rettung durch Icelandair.

Keine ÜbernahmeIcelandair lässt Wow Air fallen

Neue Hiobsbotschaft für die isländische Billigairline. Die Übernahmeverhandlungen mit Icelandair sind gescheitert. Nun muss Wow Air schnell eine neue Lösung finden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Eigentlich räumten sich die beiden isländischen Fluglinien Zeit bis zum 25. März ein, um eine Einigung zu erzielen. Doch sie brauchten einen Tag weniger für die Verhandlungen; zu einer Übereinkunft ist es dabei aber nicht gekommen. Schon am Sonntag (24. März) gab Icelandair bekannt, dass sie die Gespräche mit Wow Air abgebrochen hat.

«Zur angekündigten Beteiligung an den Aktivitäten von Wow Air wird es nicht kommen», so Icelandair in einer Mitteilung. Die kriselnde Billigairline bestätigte ihrerseits, dass die große nationale Konkurrentin die Verhandlungen abgebrochen habe. Damit steht sie nun ohne Retter da.

Verhandlungen mit Gläubigern

Wow Air erklärte umgehend, man führe «fortgeschrittene Gespräche mit Anleihenbesitzern und anderen Gläubigern». Dabei gehe es um eine Restrukturierung des Unternehmens, bei der Schulden in Kapital umgewandelt werden sollen. Offenbar ist Gründer Skúli Mogensen inzwischen bereit, die Kontrolle über Wow Air abzugeben oder zumindest zu verringern. Das Ziel der Verhandlungen sein eine «langfristige Nachhaltigkeit» des Unternehmens. Gemäß isländischen Medienberichten sind die Behörden ebenfalls an den Gesprächen beteiligt und beobachten die Lage genau.

Anfang November 2018 hatte Wow Air bereits einmal Gespräche mit Icelandair geführt. Vier Wochen später erklärte die Nationalairline den Kauf des kleineren Konkurrenten für gescheitert. Daraufhin kam der amerikanische Billigairline-Riese Indigo Partners ins Spiel, der an Frontier Airlines (USA), Volaris (Mexiko), Wizz Air (Ungarn) und Jetsmart (Chile) beteiligt ist. Auch er brach die Verhandlungen über eine Übernahme aber am Ende ab und zog sich am 21. März zurück.

Mehr zum Thema

In der Kategorie 5 bis 15 Millionen Passagiere schnitten in Europa am besten ab: Alicante-Elche in Spanien, Bergen in Norwegen, Bristol und Newcastle in Großbritannien, Sochi in Russland, Keflavik in Island (im Bild), Malta International in Malta und Porto in Portugal.

Wow Air und Icelandair versuchen es nochmals

Flieger von Wow Air in Keflavik: Neuer starker Partner.

Wow Air rennt die Zeit davon

Flieger von Wow Air in Keflavik: Neuer starker Partner.

Billigairline-Riese Indigo Partners rettet Wow Air

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies