320 von Jetblue: Die Airline zieht zusammen mit anderen US-Firmen am gleichen Strang.

Kampf gegen GolfairlinesFedex, Jetblue und Co. gegen American, Delta und United

Unternehmen der Reisebranche - darunter Fluglinien wie Alaska Air, Jetblue oder Fedex - haben in einem offenen Brief die Regierung der USA aufgefordert, nicht auf die Bitte von American, Delta und United einzugehen.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland

Seit Jahren zieht sich der Krieg der Worte zwischen US- und Golfarlines nun schon hin. Wirklich passiert ist aber noch nichts – das lag lange auch daran, dass Barack Obama eine liberale Wirtschaftspolitik verfolgte. Nicht so Donald Trump. Daher erhoffen sich Delta, United und American denn auch Hilfe von der aktuellen Regierung.

Die großen US-Anbieter fordern, die Streckenrechte der Golfairlines einzuschränken, welche ihnen durch das Open-Skies-Abkommen gewährt werden. Schon öfter kam vor allem aus der Reisebranche Gegenwind zu den Forderungen der großen Drei aus den USA. Das Open-Skies-Abkommen habe viele Jobs geschaffen und müsse daher erhalten bleiben.

Fedex und Hotels

Nun verschaffen die Verteidiger der Golfanbieter ihren Forderungen auch nochmals Nachdruck. In einem offenen Brief an die Regierung fordern 28 Unternehmen aus der Reise und Transportbranche die Regierung auf, am Open-Skies-Abkommen festzuhalten. Darunter sind große Namen wie etwa der Nordamerika-Arm des internationalen Flughafenverbands Airport Council International. Auch Hotels gehören zu den Unterzeichnern so wie Frachtunternehmen wie Fedex oder Atlas Air.

Sie, so heißt es in dem Brief, hätten enorm vom Open-Skies-Abkommen profitiert, da sie dadurch zahlreiche lukrative Routen aufnehmen konnten. Sollten die USA nun die Golfanbieter einschränken, fürchten die Frachtairlines Gegenmaßnahmen vom Golf, die ihnen hohe Verluste einhandeln könnten.

Auch Passagierairlines

Nicht nur Fracht-, auch Passagierairlines unterzeichneten den Brief. So etwa Alaska Airlines oder Jetblue. Durch die Passagiere, die Emirates, Etihad Airways und Qatar Airways ins Land bringen, erhalten diese immerhin potenzielle Inlandspassagiere. Insgesamt seien durch das Abkommen Millionen Jobs geschaffen worden.

«Es ist ziemlich traurig, dass ein paar Leute bereit sind, das finanzielle Wohlergehen der amerikanischen Luftfahrt und die 1,2 Millionen Jobs, die daran hängen, aufs Spiel zu setzen», heißt es im Brief. Die restliche Reisebranche mit einberechnet würden sogar 15 Millionen Jobs vom Abkommen abhängen.

Jobs in Gefahr

«Drei US-Airlines» würden Jobs aufs Spiel setzen, ohne sich an die Regeln zu halten, so das Schreiben. Immer wieder hätte es die Vorwürfe gegeben, dass Golfanbieter unfaire Subventionen erhalten. Dennoch hätten die Kritiker nie von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, auf dem offiziellen Weg beim Transportministerium Beschwerde einzureichen. Die Unterzeichner fordern American, Delta und United daher auf, das nun zu tun – oder ihre Lobbyarbeit aufzugeben.

Mehr zum Thema

ticker-emirates

Italienische Fluggesellschaften wollen Emirates-Flüge von Mailand nach Lima verhindern

ticker-emirates

Emirates plant Airbus-A350-Einsätze um

ticker-emirates

15.588 Flüge: Emirates feiert 15. Genf-Jubiläum

ticker-emirates

Emirates bringt Airbus A380 vorübergehend nach Düsseldorf

Video

Betankung einer Boeing 747 von Lufthansa: IN Frankfurt ist Kerosin knapp.
Der niedrige Wasserstand des Rheins wird zum Problem für Deutschlands größten Flughafen. Tankschiffe können nur noch eingeschränkt Kerosin liefern. Deshalb hat Lufthansa ihre Crews angewiesen, auf ausgewählten Strecken zusätzlichen Treibstoff nach Frankfurt mitzubringen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus U740 Valkyrie: Erstflug erfolgreich absolviert.
Sie startet ohne Landebahn, erreicht bis zu Mach 0,8 und kann bewaffnet werden: Die Airbus U740 Valkyrie hat ihren ersten Flug absolviert. Künftig soll das autonome Kampflugzeug gemeinsam mit Eurofightern operieren.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 747-8 von Lufthansa: Am 10.Oktober wäre es fast zu einem Tailstrike in Los Angeles gekommen.
Eine Boeing 747-8 von Lufthansa musste in Los Angeles durchstarten. Dabei kam das Heck des Jumbo-Jets der Piste bedenklich nahe.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies