Flieger von Eurowings: Durchgeführt werden die Flüge von Sun Express.

KündigungenEurowings kämpft mit Personalmangel bei Sun Express

Eurowings musste die Flüge nach Boston früher als geplant einstellen und strich den Neustart der Strecke nach Dubai. Die Gründe liegen beim Partner der Lufthansa-Billigtochter.

Top-Jobs

Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Die Lufthansa-Billigtochter kämpft seit ihrem Start mit operativen Problemen. Um den Flugbetrieb stabil zu halten, habe man sich entschlossen, die Strecke nach Boston früher als geplant einzustellen, erklärte ein Sprecher von Eurowings diese Woche. Zuvor war bekannt geworden, dass die Airline die Flüge in die US-Ostküstenmetropole schon Ende August statt Ende Oktober einstellt. Zusätzlich sagte Eurowings auch den Neustart der Strecke nach Dubai ab, der eigentlich im Dezember geplant gewesen war.

Aus Pilotenkreisen heißt es es gegenüber aeroTELEGRAPH, dass nicht etwa fehlende Buchungen, sondern Personalmangel der Grund für die Einstellungen sind. Genauer gesagt Personalmangel bei Sun Express, dem Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines, das die Flüge für Eurowings durchführt. Man munkle sogar, dass es bei der Airline analog zu den Entlassungen bei Turkish Airlines ebenfalls Kündigungen wegen der politischen Orientierung der Angestellten gegeben hatte.

Kündigungen bei Sun Express

Ein Eurowings-Sprecher bestätigte aeroTELEGRAPH, dass es bei Sun Express zu Kündigungen von Ausbildungspiloten gekommen ist. Die seien nicht so leicht zu ersetzen. «Ich glaube nicht, dass es etwas mit den Ereignissen rund um den Putschversuch in der Türkei zu tun hatte», fügt er aber an. Sun Express bestätigt den Engpass. «Die Situation ist aber völlig unabhängig vonpolitischen Entwicklungen», so eine Sprecherin. Zudem habe es keine Kündigungen gegeben, sondern es gebe einen Mangel an Ausbildnern.

Mehr zum Thema

Der albanische Regierungsflieger: Der Airbus A319 gehört nun Albanien.

Türkei schenkt Albanien einen Airbus A319

ticker-tuerkei

Türkei erwägt Verbot von Powerbanks an Bord

Der neue Tower am Flughafen Ankara: Der Turm ist 77 Meter hoch.

Ankara erhält einen Flughafen, der «einer Weltmetropole würdig ist»

Reisende im Gang: Die Türkei verhängt jetzt Bußgelder gegen zu frühes Aufstehen.

Wer nach der Landung zu früh aufsteht, wird angezeigt

Video

Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies