Airbus A319 von Air Malta: Etihad will nicht einsteigen.

Kein InteresseEtihad erteilt Air Malta klare Absage

Etihad Airways hat definitiv kein Interesse an der maltesischen Airline – obwohl genau das seit Monaten kolportiert wurde. Nun hat die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi eine klare und endgültige Absage erteilt.

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Gemunkelt wurde über den Deal schon lange, jetzt ist klar: Etihad will Air Malta nicht. Entsprechende Berichte über eine Beteiligung von Etihad an der maltesischen Fluglinie seien «kategorisch falsch», teilte Etihad am Mittwoch mit. Die Berichte hätten keine Grundlage, keine Substanz – eine ungewöhnliche klare Absage.

Zuvor hatte die Times of Malta berichtet, in den nächsten Tagen werde Etihad eine Absichtserklärung über den Verlauf eines «substanziellen» Anteils von Air Malta an Etihad unterzeichnen. «Sobald die Gewerkschaften grünes Licht gegeben haben, wird der Deal dann festgezurrt», soll eine Quelle aus der maltesischen Regierung zur Zeitung gesagt haben.

Angeblich noch andere Interessenten

Zum Verkauf steht Air Malta definitiv. Laut dem Zeitungsbericht soll es aber auch noch andere Interessenten an der Fluglinie geben, darunter die chinesische HNA Group. Eine offizielle Bestätigung gibt es aber auch von HNA nicht.

Vor drei Jahren war Air Malta faktisch bankrott. Die Fluglinie hatte einen Verlust von 78 Millionen Euro eingeflogen und war damit eigentlich nicht mehr überlebensfähig. Das Jahresminus konnte dank eines Sparprogramms in der Folge auf 16 Millionen reduziert werden. Das Ziel für das jetzt abgelaufene Geschäftsjahr war ein Verlust von 4 Millionen. Ob man das erreicht hat, ist noch nicht klar.

Nachtrag vom 21. April 2016: Zuvor stand in diesem Artikel, dass Etihad Airways laut der Times of Malta vor einer Beteiligung an Air Malta stehe. Nach dem klaren Dementi der Airline aus Abu Dhabi wurde der Artikel angepasst.

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