Emirates-Flieger: Bald auf Direktflügen in die USA

Emirates verstärkt Angriff in Europa

Die Golfairline verbindet ab Herbst Mailand mit New York. Das ist nur die erste von weiteren Direktverbindungen zwischen Europa und Amerika.

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Emirates versucht es erneut. Und dieses Mal mit mehr Schub. Anfang April gab die Golfairline bekannt, ab Oktober täglich mit einer Boeing B777-300ER von Mailand nach New York JFK zu fliegen. Es ist ihre erste Verbindung zwischen Europa und den Vereinigten Staaten seit 2008. Vor fünf Jahren hatte die Fluggesellschaft die Route von Hamburg nach New York aufgegeben. Mit dem neuesten Schritt greift Emirates europäische Fluglinien direkt auf ihrem Heimatmarkt an. Und eine Strecke ist den Managern aus Dubai offenbar nicht genug. Emirates denkt nämlich bereits über weitere Verbindungen noch in diesem Jahr nach.

Vor allem die Route von Kopenhagen nach Seattle sei besonders interessant, erklärte Vize-Vorstand Maurice Flanagan in einem Interview mit dem Radiosender Dubai Eye. «Momentan scheint das die nächste Option. Wir schauen gerade nichts anderes genauer an», erklärte er. Doch in der Branche redet man schon länger darüber, dass die Fluggesellschaft noch drei weitere Transatlantikstrecken anpeilt.

Noch weitere Routen

Konkret sollen das laut dem dänischen Nachrichtenportal Checkin Paris - Los Angeles sein, Madrid - Buenos Aires und Lissabon - Rio de Janeiro. Momentan fliegen Emirates-Passagiere hauptsächlich über Dubai Langstreckenziele an. Flanagan glaubt an den Erfolg der neuen Routen, die jeweils als Verlängerung von Flügen aus Dubai angeboten werden sollen. Vor allem First-Class-Kunden hätten, so der Manager, eine einzigartige Möglichkeit dank dieses neuen Angebots.

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