Emirates-Jet in Dubai im Regen (Archivbild): Zahlen zu den verspäteten Flügen gibt es nicht.

RegenchaosEmirates strich fast 400 Flüge und muss 30.000 Koffer nachliefern

Nach Unwettern und teilweise chaotischen Zuständen am Dubai International Airport zieht Emirates Bilanz - und kümmert sich um 30.000 zurückgelassene Gepäckstücke.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Los ging es am vergangenen Dienstag (16. April). Unwetter mit heftigen Regenfällen überfluteten Dubai und den Dubai International Airport. Bilder zeigten, wie Flugzeuge der Airlines Emirates und Flydubai durch stehendes Wasser rollten. Der weltgrößte Flughafen für internationale Flüge musste den Betrieb sogar 25 Minuten lang ganz einstellen.

Am Mittwochmorgen stellte Emirates den Check-in für Abflüge ab Dubai ein - auch weil viele Mitarbeitende und Reisende gar nicht zum Flughafen kamen aufgrund der Fluten. Transit-Fluggäste, die in Dubai ankamen, wurden dagegen zunächst weiterhin abgefertigt.

Fast 400 Flüge gestrichen

Der Flughafen wurde durch ausfallende Flüge immer voller. Bilder zeigten riesige Schlangen vor Schaltern und überfüllte Hallen. Reisende beklagten sich, dass es zu wenig Essen und Getränke gebe. Am Donnerstagmorgen öffnete Emirates den Check-in für Abflüge wieder. Dafür stoppte sie am Freitag den Check-in für Reisende, die in Dubai umsteigen wollten.

Am Samstag entschuldigte sich Emirates-Präsident Tim Clark in einem offenen Brief bei Kundinnen und Kunden. Er fasste das Regenchaos auch in Zahlen zusammen:

- Für die Vereinigten Arabischen Emirate waren es die stärksten Regenfälle seit 75 Jahren

- Nach Beginn der Unwetter musste Emirates innerhalb von drei Tagen fast 400 Flüge streichen. Konkrete Zahlen zu verspäteten Flügen nennt die Airline nicht

- Mehr als 100 Freiwillige aus den Reihen von Emirates' Mitarbeitenden kümmerten sich um Reisende im Abflug- und im Transitbereich. Dabei hatten medizinische Fälle, ältere Menschen und andere schutzbedürftige Reisende Vorrang

- Emirates reservierte mehr als 12.000 Hotelzimmer, um Kundinnen und Kunden in Dubai unterzubringen

- Die Fluggesellschaft gab 250.000 Essensgutscheine aus

- Emirates hat ein spezielles Team zusammengestellt, das sich darum kümmert, dass rund 30.000 zurückgelassene Gepäckstücke wieder zu ihren Eigentümern kommen

Mehr zum Thema

Polizist regelt, wer durch kann: In Dubai herrscht Chaos.

Emirates muss Check-in wieder einschränken

Emirates entschuldigt sich bei von Unwetterchaos betroffenen Passagieren

Emirates entschuldigt sich bei von Unwetterchaos betroffenen Passagieren

Lange Schlangen, verstopfte Hallen und zu wenig Essen plagen gestrandete Gäste in Dubai

Lange Schlangen, verstopfte Hallen und zu wenig Essen plagen gestrandete Gäste in Dubai

ticker-emirates

Emirates: Am Donnerstag und Freitag mehr als 100 Flüge in Dubai

Video

Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
ilyushin il 114 300 kaelte
Das neue russische Turboprop-Flugzeug wird in den eisigen Bedingungen des Fernen Ostens dringend benötigt - auch von Polar Airlines. Doch dafür ist noch eine Anpassung an der Ilyushin Il-114-300 nötig.
Timo Nowack
Timo Nowack
wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies