Polizist regelt, wer durch kann: In Dubai herrscht Chaos.

Für Umsteige-PassagiereEmirates muss Check-in wieder einschränken

Das Geschäftsmodell der Golfairline sind Transitflüge via Dubai. Genau das wird jetzt nach den starken Regenfällen zum Problem für Emirates - und führt zu einem neuerlichen Stopp. Dieses Mal sind Umsteiger betroffen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Regen in Dubai ist eine Seltenheit. Wenn es dann so heftig schüttet, wie Anfang diese Woche, wird es schwierig. Denn die Infrastruktur des Emirats ist nicht optimal auf solche Regenmassen vorbereitet. Es waren die heftigsten Niederschläge in den letzten 75 Jahren - also seit es überhaupt Aufzeichnungen gibt.

Das zeigte sich dieser Tage auch am Flughafen Dubai. Wegen Überflutungen ging teilweise gar nichts mehr. «So etwas haben wir noch nie gesehen», sagte der Chef der Flughafenbetreiberin Dubai Airports, Paul Griffiths, dem Fernsehsender CNBC. In den Terminals herrschte Chaos mit langen Schlangen, verstopften Hallen und am Boden schlafenden Menschen. Auch an Essen mangelte es.

Zu viele Leute im Transitbereich

Der Dubai International Airport bittet auch am Freitag (19. April) Reisende noch, nur dann zum Flughafen zu kommen, wenn ihre Airline ihren Flug definitiv bestätigt hat. Denn die Probleme halten an. Die Heimairline Emirates hat bis zum frühen Samstagmorgen das Check-in für alle Umsteigereisenden wieder gestoppt.

Der Grund: Im Transitbereich befinden sich derart viele Reisende, dass es zu einem neuen Kollaps führen könnte, noch mehr Passagiere nach Dubai zufliegen. «Der Flughafen ist nicht darauf ausgelegt, Tausende Reisende in den Terminals feststecken zu haben», so Flughafenchef Griffiths. Daher priorisiert die Golfairline und fliegt erst die in Dubai Gestrandeten heim. Das kann in einigen Fällen eine Verschiebung des Fluges um einige Tage bedeuten.

Geschäftsmodell wird zum Problem

Wer nur nach Dubai fliegt, ohne umzusteigen, ist vom Check-in-Stopp nicht betroffen. Reisende, die sich bereits im Transitbereich in Dubai befinden, können ihre Reise ebenfalls fortsetzen. Für Emirates ist das bitter. Das Geschäftsmodell der Airline sind genau die Transitflüge, die nun von der Maßnahme betroffen sind.

Ebenfalls zu Problemen kommt es bei der Gepäckabfertigung. Der Flughafen warnte die Reisenden, dass es zu einem massiven Rückstau von Gepäckstücken gekommen sei. In den sozialen Medien sind Bilder zu sehen, die haufenweise Gepäckstücke zeigen, die am Flughafen aufgereiht sind und nirgendwo hin können.

Mehr zum Thema

Lange Schlangen, verstopfte Hallen und zu wenig Essen plagen gestrandete Gäste in Dubai

Lange Schlangen, verstopfte Hallen und zu wenig Essen plagen gestrandete Gäste in Dubai

Emirates muss Check-in in Dubai einstellen

Emirates muss Check-in in Dubai einstellen

Flughafen Dubai muss wegen Überflutung schließen

Flughafen Dubai muss wegen Überflutung schließen

etihad airways airbus a321 lr duesseldorf

Iran-Krieg kostet Flughafen Düsseldorf 100.000 Fluggäste pro Monat

Video

Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies