Emirates fliegt Boeing 777-300 ER nach Wien

Flüge nach Mexico CityEmirates bremst Aeromexico aus

Die Golfairline darf von Dubai via Barcelona nach Mexico City fliegen. Auf das Ja der Behörden Mexikos zu den Flügen von Emirates reagiert Aeromexico mit einer Planänderung und mit Vorwürfen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Eigentlich sah es nach einem großen Sieg für die heimische Fluggesellschaft aus. Vor wenigen Tagen ging die Meldung um die Welt, das mexikanische Verkehrsministerium habe Emirates untersagt, Flüge unter der fünften Freiheit durchzuführen. Die Golfairline plant schon seit langem, von Dubai via Barcelona nach Mexico City zu fliegen. Aeromexico habe erfolgreich gegen die Araber lobbyiert, hieß es weiter.

Doch es kam anders. Das mexikanische Secretaría de Comunicaciones y Transportes hat die Verbindung doch genehmigt. Emirates darf also von ihrer Basis am Persischen Golf in die katalanische Metropole fliegen, dort Passagiere aufnehmen und mit ihnen weiter nach Mexiko fliegen. Wann die Verbindung gestartet wird, ist noch offen. Die Rede ist von vor Ende des Jahres.

Hin und Her

Für Aeromexico ist es eine herbe Niederlage. Die Mexikaner flogen bis 2012 selbst zwischen Mexico City und Barcelona, gaben die Strecke dann aber wegen tiefer Rentabilität auf. Im Lichte des sich abzeichnenden Neins zu Emirates kündigten sie letzten Monat an, die Route ab kommendem November wieder anzubieten.

Das Ja zu Emirates ließ Aeromexico wieder umdenken. Man habe die Route «bis auf weiteres» auf Eis gelegt, teilte die Fluggesellschaft am Mittwoch (16. Mai) mit. Hintergrund sei die Genehmigung von Flügen «einer Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten als wenn es sich um eine mexikanische Fluglinie handeln würde».

Fingerzeig in Richtung USA

In der Pressemitteilung teilt Aeromexico heftig gegen Emirates aus, ohne den Namen der Fluggesellschaft zu nennen. Die bewilligte Airline profitiere von Subventionen und Unterstützung durch die Regierung, Das stelle einen unfairen Wettbewerbsvorteil dar. Kanada habe solche Flüge verboten und die USA hätten ein Abkommen mit den Golfairlines geschlossen. Man werde nun auf anderen Strecken expandieren, wo fairer Wettbewerb herrsche.

Die Aussagen tragen die Handschrift von Delta Air Lines. Die amerikanische Fluggesellschaft ist einer der größten Gegner der Golfairlines. Und sie ist mit 36 Prozent an Aeromexico beteiligt und plant, den Anteil auf 49 Prozent zu erhöhen.

Mehr zum Thema

A380 von Emirates: Es ist noch nicht klar, mit welchem Flugzeugtyp die Golfairline die Verbindung bedienen wird.

Emirates wählt Barcelona statt Genf

Boeing 777 von Aeromexico: Delta hat Freude an der Beteiligung.

Delta packt sich Aeromexico

Zu Beginn des Iran-Kriegs in Zürich geparkter Airbus A380 von Emirates: Die Golfairline sieht beste Buchungszahlen.

Emirates-Präsident: «Wir haben schon viele Krisen überstanden»

Boeing 777X: Schon sehr verspätet.

«Wir nehmen sie nicht ab»: Emirates weist erste zehn Boeing 777X zurück

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies