A380 im Emirates-Hangar: Keine Airline hat mehr der Superjumbos in der Flotte.

Eldorado für Airbus und Boeing

Von Krise keine Spur: Airlines im Mittleren Osten expandieren, was das Zeug hält - und die Flugzeugbauer freuen sich.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Auf der Dubai Airshow wird eines klar: In den Golfstaaten steckt ein Riesenpotenzial für die Luftfahrt - und es ist noch beileibe nicht ausgeschöpft. Das demonstrierte besonders eindrücklich Emirates mit einer Riesenbestellung: Für 26 Milliarden Dollar sicherte sich Boeing Aufträge der Fluggesellschaft aus Dubai für die 777-Langstreckenflieger. Die Fluggesellschaft wächst rasant und dürfte schon 2015 die größte der Welt sein, wie aus einem Report der Boston Consulting Group hervorgeht. Was die Kapazität ihrer Langstrecken-Flotte angeht, steht die Airline bisher noch auf dem zweiten Platz hinter Air France KLM, Lufthansa und Singapore. 2005 lag Emirates noch auf Rang 13 (aeroTELEGRAPH berichtete).

Aber bei auch den anderen Fluggesellschaften aus der Region stehen die Zeichen auf Expansion und Einkaufen. Qatar verbuchte einen Riesenauftrag - diesen allerdings von Airbus. Für 6,5 Milliarden Dollar (rund 4,7 Milliarden Euro/5,6 Milliarden Franken) sicherte sich die Airline aus dem Emirat Verträge und Optionen auf 50 A320neo und fünf A380. Auch sie peilt ein ordentliches Wachstum an. Die Flotte will die Fluggesellschaft aus Katar bis 2013 um 20 Prozent auf 120 Flieger vergrößern. Und auch Abu Dhabis Etihad hat große Ambitionen. Die gerade einmal acht Jahre alte Fluglinie will in den nächsten Jahren 100 Flieger zu der bisher aus 57 bestehenden Flotte hinzufügen, wie die Financial Times berichtet.

Produzenten versprechen sich einiges von der Region

Die großen Drei am Golf wollen die Region zu einem internationalen Drehkreuz und Transitort machen. Die geographischen Voraussetzungen dafür sind gut: Die arabischen Staaten sind von fast überall in der Welt aus mit einem Langstreckenflug zu erreichen. Kein Wunder also, dass sich die Produzenten von ihnen einiges versprechen. Schon jetzt ist Emirates der Anbieter mit der größten A380-Flotte. 17 hat die Airline bereits, 73 weitere sind bestellt. Auch von den B777-Langstreckenfliegern hat keine Airline auf der Welt mehr in der Flotte. 95 nennt Emirates ihr eigen, 50 weitere hat sie erst gerade bestellt. Weitere 20 könnten dazukommen, wen eine entsprechende Option eingelöst wird.

Während die meisten Fluglinien im Rest der Welt mit hohen Treibstoffkosten und steigender Konkurrenz durch Billigflieger zu kämpfen haben, laufen die Geschäfte in der Golfregion bei den allermeisten Anbietern prächtig. Keine Kürzungen, keine Streckenstreichungen, stattdessen: Expansion. Boeing hat in einer Prognose errechnet, dass im Mittleren Osten bis 2030 2520 Flieger gebraucht werden - im Wert von etwa 450 Milliarden Dollar (315 Milliarden Euro/390 Milliarden Franken). Airbus rechnet mit einer etwas geringeren Nachfrage von 1'920 Fliegern im Wert von 347 Milliarden Dollar (243 Milliarden Euro/301 Milliarden Franken). Und auch die kleinere Konkurrenz verspricht sich gute Geschäfte in der Region: der brasilianische Produzent Embraer erwartet, Flieger im Wert von 14 Milliarden Dollar (10 Milliarden Euro/12 Milliarden Franken) am Golf abzusetzen.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Qatar Airways: Zurück im Einsatz.

Qatar Airways fliegt wieder mit dem Airbus A380 - aber nur mit halb so vielen wie vor dem Iran-Krieg

Airbus A380 von Emirates in Frankfurt: Aktuell nicht dort zu sehen.

Deutschland muss vorübergehend ohne Airbus A380 von Emirates auskommen

Airbus A320 von Eurowings: Über Sarajevo schüttelte es plötzlich heftig in solch einem Flugzeug.

Airbus A380 löst Turbulenzen auf Flug von Eurowings aus - sechs Verletzte

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.

So bekommt ein Airbus A380 von Lufthansa in Dresden in sechs Wochen eine neue Business Class

Video

König Felipe VI. und Prinzessin Leonor: Flogen gemeinsam.
Prinzessin Leonor befindet sich auf der letzten Etappe ihrer militärischen Ausbildung. Ein Höhepunkt folgte nun in San Javier: Die spanische Thronfolgerin flog gemeinsam mit König Felipe VI. in einer Formation – mit einer Pilatus PC-21.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Cessna 182 nach der Landung: Der Propeller fehlt.
Nachdem er einen ungewöhnlichen Geruch bemerkt hatte, brach ein Fluglehrer den Flug mit einer Cessna 172 ab. Im Landeanflug spitzte sich die Lage dann dramatisch zu.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Alternativroute für Project Sunrise: Sie führt am Nordpol vorbei.
Wenn die australische Fluggesellschaft ab 2027 nonstop zwischen Sydney und London fliegt, führt ein Teil der Flüge über eine der entlegensten Regionen der Erde. Die nördliche Alternativroute über die Polarregion bringt Qantas mehr Flexibilität und den Passagieren außergewöhnliche Ausblicke.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin