Messstation von Easyjet: Nicht zu viel mit an Bord nehmen.

Easyjet will kleineres Handgepäck

Jeder Kubikzentimeter zählt. Deshalb führte die britische Billigfluggesellschaft nun noch strengere Regeln für ihr Handgepäck ein.

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In letzter Sekunde den Rollkoffer vollgestopft, zum Flughafen, durch die Sicherheitskontrolle und rein ins Flugzeug. Wenn man nur mit Handgepäck unterwegs ist, kann man so in kürzester Zeit vom Büro direkt ab in den Wochenendtrip. Und außerdem bei einigen Fluggesellschaften auch noch richtig Geld sparen. Seit viele Airlines Zusatzgebühren für die Gepäckaufgabe verlangen, stopfen sparsame Passagiere immer mehr in ihr Rucksäcke, Taschen und Brieftaschen. Davon hat Easyjet nun genug. Die britische Billigfluglinie verkleinert die Größe des Handgepäcks, das garantiert an Bord eines Fliegers darf. Und zwar deutlich.

Um mehr als ein Drittel verkleinert Easyjet die erlaubte Größe für das Handgepäck. Von 56 mal 45 mal 30 Zentimeter reduziert sie sich auf 50 mal 40 mal 20 Zentimeter. Viele klassische Taschen, die bisher als Handgepäck mit an Bord kommen konnten, sind dadurch auf stark besetzten Flügen nicht mehr erlaubt. Die neue Regelung tritt morgen Dienstag (2. Juli) in Kraft.

Beim Einsteigen abgenommen

Ein aufgegebenes Gepäckstück kostet bei Easyjet 30 Euro/40 Franken. Es sei nicht das Ziel, durch die Maßnahme mehr Geld einzunehmen, heißt es von der Airline. Vielmehr wolle man auf vollen Flügen jedem Passagier genügend Platz einräumen. So kann es geschehen, dass Taschen, welche die vorgeschriebene Größe überschreiten, den Passagieren beim Einsteigen abgenommen werden. Die Crew verstaut sie dann im Laderaum. Wie die britische Zeitung Daily Mail berichtet, wird in solchen Fällen keine extra Gebühr berechnet, man muss einzig nach Ankunft darauf warten, dass die Tasche wieder ausgeladen wird.

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