Boeing 767 von Austrian Airlines: Bald nicht mehr zu sehen.

Letzter Flug Anfang Dezember?Das Ende der Boeing 767 bei Austrian Airlines rückt schnell näher

Von Lauda Air übernommen und mehr als 20 Jahre auf der Langstrecke eingesetzt: Die Ära der Boeing 767-300 ER bei Austrian Airlines nähert sich ihrem Ende. Nach aktueller Planung könnte ein Flug Anfang Dezember den Schlusspunkt setzen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Mehr als 20 Jahre lang brachte die Boeing 767 Passagiere von Austrian Airlines über den Atlantik und nach Asien. Jetzt läuft der Countdown für den Langstreckenjet: Von einst sechs Exemplaren sind nur noch drei übrig. Und bald werden es nochmals weniger. Ende September wird eine weitere aus dem operativen Betrieb ausscheiden.

Damit endet eine lange Geschichte. Als Austrian Airlines im Jahr 2002 die schwer angeschlagene Lauda Air übernahm, wurden bis zur vollständigen Auflösung der Tochter im Jahr 2013 zahlreiche Flugzeuge in den eigenen Flugbetrieb integriert. Von den ursprünglich sechs im Jahr 2005 übernommenen Boeing 767-300 ER betreibt Austrian Airlines heute noch drei auf der Langstrecke nach West und Ost.

Letzte drei Boeing 767 wurden zu Ersatzteilspendern

Im Frühjahr 2021 verkaufte Austrian Airlines bereits drei der älteren Boeing 767 an die US-Vermögensgesellschaft Monocoque Diversified Interests. Die damals durchschnittlich 28,5 Jahre alten Jets wurden zum Pinal Airpark in Arizona in den USA überstellt, wo sie unter anderem für die Verwertung als Ersatzteilspender verwendet wurden.

Ein ähnliches Schicksal dürfte wohl auch den letzten drei Boeing 767 von AUA bevorstehen, die heute bereits über 25 Jahre alt sind. Zu einem möglichen Verkauf möchte sich Austrian Airlines derzeit noch nicht äußern. Wie eine Sprecherin gegenüber aeroTELEGRAPH aber bestätigt, wird die OE-LAZ bereits am 28. September aus dem operativen Betrieb genommen. Dann bleiben noch zwei Boeing 767.

Austrian Airlines sagt der Boeing 767 bald Servus, Baba

Austrian Airlines verweist dezidiert darauf, dass ein fixes Datum für den letzten Flug noch nicht feststeht. Nach aktueller Planung könnte die mehr als 20-jährige Geschichte der Boeing 767-300 ER bei der Lufthansa-Tochter aber am 1. Dezember enden: mit Flug OS42 zwischen Wien und Washington. Ob die OE-LAE oder die OE-LAY diesen durchführen wird, steht derzeit noch nicht fest.

Der Abschied rückt damit schnell näher: Erst geht die OE-LAZ, dann bleiben nur noch zwei – und möglicherweise setzt am 1. Dezember eine von ihnen mit OS 42 den Schlusspunkt unter mehr als 20 Jahre Boeing 767 bei Austrian Airlines.

.

Mehr zum Thema

ticker-austrian

Das sind die neuen Ziele von Austrian Airlines im Sommerflugplan 2027

ticker-austrian

Austrian Airlines prüft drei neue Langstreckenziele in Asien

ticker-austrian

Austrian Airlines stellt Flüge zwischen Wien und Köln ein

ticker-austrian

Austrian Airlines nimmt Weine von 34 österreichischen Weingütern an Bord

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg