A330 Neo von Condor: Die Airline baut ihre Langstreckenflotte aus.

FlottenwachstumCondor bestellt bis zu acht weitere Airbus A330 Neo

Der Ferienflieger bestellt vier weitere Airbus A330 Neo fest und sichert sich Optionen für vier weitere Flieger. Condor setzt damit auch weiter auf Wachstum.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Condor-Chef Peter Gerber deutete Anfang Juli bei einem Medientreffen in Frankfurt an, dass er in Bezug auf die Langstreckenflotte bald «noch etwas» zu verkünden habe. Nun ist die Katze aus dem Sack: Wie die Airline am Donnerstag mitteilte, hat Condor die Bestellung über vier weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330-900 Neo beim europäischen Flugzeughersteller Airbus unterzeichnet.

Und damit nicht genug: Zusätzlich hat Condor sich außerdem die Option über vier weitere A330 Neo gesichert, heißt es in der Mitteilung. «Mit der Bestellung von zusätzlichen Langstreckenflugzeugen werden wir im interkontinentalen Geschäft neue Möglichkeiten erschließen und setzen den erfolgreichen Wachstumskurs der letzten Jahre weiter fort», so Gerber in der aktuellen Meldung.

Condors Langstreckenflotte wächst auf mindestens 25 Flugzeuge

Die Langstreckenflotte des Ferienfliegers besteht aktuell aus 18 A330 Neo. Bereits bekannt war, dass Condor bis 2027 noch drei weitere Airbus A330-900 erhält. Mit der neuen Bestellung wird die Langstreckenflotte bis 2031 auf 25 Flugzeuge wachsen. Condor hatte im Dezember 2022 damit begonnen, ihre gealterte Boeing-767-Flotte mit Airbus A330 Neo zu ersetzen.

In der Frankfurter Medienrunde erklärte Gerber, dass die Langstreckenflotte nur wachsen könne, wenn auch der Feed, also die Zubringer-Verbindungen, mit denen Condor ihre Langstreckenflüge ab Frankfurt füllt, weiter ausgebaut werde. Mit der jetzt erfolgten Langstreckenbestellung könnte dies im Umkehrschluss bedeuten, dass Condor auch ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte weiter ausbauen könnte.

Auch Kurz- und Mittelstreckenflotte könnte wachsen

Laut dem Airline-Chef hat «Condor sehr konkrete Optionen, die wir noch ziehen können». Die Airline modernisiert aktuell ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte. Dazu hat sie 15 A320 Neo und 28 A321 Neo bei Airbus bestellt. Bis 2028 sollen zwei Drittel der Kurzstreckenflotte ausgetauscht sein. Bei Condor stehen die Zeichen auf Wachstum.

Mehr zum Thema

ticker-condor-grun

Condor bringt im Auftrag der deutschen Regierung rund 500 Reisende aus Oman nach Frankfurt

ticker-condor-grun

Mit Airbus A321 Neo über Hurghada: Condors erster Rückholflug aus Muscat kommt bald in Frankfurt an

ticker-condor-gelb

Berlin und Stuttgart betroffen: Condor beendete Saison der Dubai-Flüge vorzeitig

embraer e1 helvetic airways

Condor holt sich für Städtestrecken auch Unterstützung von Helvetic Airways

Video

Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Raketenabwehr: Ist im Iran-Krieg zentral geworden.
Raketen, Drohnen und Apaches: Mit Jets, Hubschraubern und Flugabwehrsystemen verteidigen sich die Vereinigten Arabischen Emirate und sorgen so auch dafür, dass Flugzeuge von Emirates, Etihad, Flydubai oder Air Arabia wieder starten können.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Boeing 777 von Emirates in Dubai: Der Betrieb wurde kurzzeitig gestoppt.
Einen großen Teil ihres Streckennetzes will die Golfairline wieder bedienen – auch Ziele wie Frankfurt, München oder Zürich. Doch ein Drohneneinschlag beim Flughafen Dubai International führte zu einem kurzfristigen Stopp aller Flüge von Emirates. Die Folge sind mitunter große Verspätungen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin