Wenige Tage später folgte die irische Regionalairline Stobart Air, die nach dem Aus von Flybe nur noch für Aer Lingus flog.

Übernahme geplatztCity Jet will Stobart Air nicht mehr

Aus dem Zusammenschluss von City Jet und Stobart Air hätte eine starke neue europäische Regionalairline entstehen sollen. Doch der Deal kommt nicht zustande.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d) am Flughafen Mallorca

Mallorca
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Spanien
Top jobs
Hahnair

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Aero Bildungs Logo

Ausbilder / Technischer Trainer (m/w/d) für Fluggerätelektronik / Avionik / Cat B2 – Luftfahrttechnik

AERO-Bildungs GmbH
Oberpfaffenhofen
Feste Anstellung
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Die Fluggesellschaft kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Dennoch kennt kaum einer die 1970 gegründete Stobart Air. Das hat einen guten Grund. Nachdem sie zuerst jahrzehntelang als Aer Arann auf eigene Rechnung Flüge anbot, ist die irische Fluggesellschaft inzwischen nur noch für andere Airlines als Wet-Lease-Anbieterin unterwegs.

Stobart Air führt mit ihren 17 Flugzeugen mehr als 800 Flüge pro Woche durch und transportiert pro Jahr rund 1,6 Millionen Passagiere. Das weckte Aufmerksamkeit. Vergangenen März gab City Jet offiziell bekannt, sie wolle die irische Konkurrentin übernehmen. Aus dem Zusammenschluss wäre eine große neue europäische Regionalairline entstanden.

Eigentlich alles vorbereitet

Doch der Termin für die Vertragsunterzeichnung verschob sich immer weiter nach hinten. Zuletzt hofften die beiden Partner, dass der Deal noch im Oktober unter Dach und Fach sein würde. Dazu hatte die Stobart-Air-Haupteignerin Stobart Group Anteile an der Airline anderen Aktionären abgekauft und wurde so zur Mehrheitseignerin. Außerdem hat sie auch die Leasingfirma übernommen, welche Stobart Air die Flieger zur Verfügung stellt.

Inzwischen sind wieder mehrere Wochen vergangen. Und nun hat City Jet genug. Man habe die Stobart Group informiert, dass man die Verhandlungen abbreche, so die Fluglinie am Montag (5. Dezember) in einer Medienmitteilung. «Die Transaktion wurde mehrere Male hinausgezögert. Wir hatten Stobart Group ein Ultimatum gesetzt. Dieses ist nun verstrichen», erklärt City-Jet-Chef Pat Byrne. Aus seiner Erfahrung hätten solche Deals eine gewisse Zeit der Dynamik. Danach sinke die Attraktivität.

Gespräche abgebrochen

Die Stobart Group ihrerseits erklärt, der Deal sei nicht im Interesse von Stobart Air. Deshalb habe man die Gespräche abgebrochen. Stobart Air fliegt heute mit 13 ATR72-600, 2 ATR 72-500 und 2 ATR42-300 für Aer Lingus Regional und Flybe.

Mehr zum Thema

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Beide Flughäfen in der Nähe.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

southwest airlines  independence one
Die Vereinigten Staaten feiern das Jubiläum der Unabhängigkeitserklärung und damit ihren 250. Geburtstag. Southwest Airlines nimmt das als Anlass für eine Sonderlackierung.
Timo Nowack
Timo Nowack
ryanair marseille
Viele Fluggäste kamen in Marseille nicht schnell genug durch die Sicherheitskontrollen, um ihren Flug nach Marrakesch zu erreichen. Rund 30 von ihnen liefen daraufhin aufs Vorfeld zur geparkten Boeing 737 von Ryanair. Nun gibt es viele gegenseitige Beschuldigungen.
Timo Nowack
Timo Nowack
malaysia airlines umbai indians
Die nationale Fluggesellschaft Malaysias gestaltet einen ihrer Airbus A330-300 neu. Sie will damit im indischen Markt punkten. Es geht beim Projekt von Malaysia Airlines um die beliebteste Sportart in dem Land.
Timo Nowack
Timo Nowack