Heckflosse von Saudia: Ärger mit den Flugbegleiterinnen.

Bürgerkrieg an Bord von Saudia

Bei Saudi Arabian Airlines kommt es immer häufiger zu Streit zwischen syrischen Flugbegleiterinnen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

Das letzte Mal passierte es in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Am Dubai International Airport gerieten sich zwei Flugbegleiterinnen von Saudia Arabian Airlines in die Haare. Zuerst hatten die beiden jungen Frauen mit syrischem Pass bloß über die Situation in ihrer Heimat diskutiert, dann wurden sie immer aggressiver und lauter. Eine der Stewardessen unterstützt offenbar die Rebellen, die andere ist für das Regime von Bashar Hafez al-Assad. Der Streit wurde rund eine Viertelstunde vor Abflug offenbar so heftig, dass Sicherheitsleute des Flughafens an Bord stürmen und intervenieren mussten, wie die saudische Zeitung Al-Watan berichtet. Der Start der Maschine nach Jeddah verzögerte sich dadurch.

Das Ereignis ist gemäß Al-Watan offenbar kein Einzelfall. Immer wieder soll es unter syrischem Kabinenpersonal von Saudi Arabian oder Saudia, wie sich die Fluggesellschaft seit neustem nennt, zu Handgreiflichkeiten kommen. Die Polizei habe bereits 15 Mal eingreifen müssen, schreibt die Saudi Gazette. Gemäß der libanesischen Zeitung L'Orient Le Jour sind zudem 15 Angestellte verwarnt worden. «Das Problem ist, dass sie in Saudi Arabien arbeiten, einem Land welches das syrische Volk unterstützt» sagte ein Vertreter von Saudia gegenüber Al-Watan. Die Airline aus dem Königreich am Golf fliegt als Folge des Boykotts seines Landes gegen al-Assad seit Mitte Februar auch nicht mehr nach Damaskus.

Rüffel von den Chefs

Um der Lage Herr zu werden, rief das Management von Saudia alle syrischen Flugbegleiterinnen kürzlich nach Jeddah zu einer Aussprache. Dort habe man ihnen klar gemacht, dass sie politische Diskussionen zu unterlassen hätten - vor allem, da sie auf Kosten der Arbeitszeiten gingen. Wer sich nicht daran halte, riskiere die Entlassung. Saudia bedient mit 128 Fliegern rund 90 Ziele vor allem im Nahen Osten.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Tu-214 in einer Halle: S7 Airlines steht kurz vor der Bestellung von 100 Exemplaren.
Russlands Fluglinien brauchen dringend neue Flugzeuge. Die beiden größten des Landes, Aeroflot und S7 Airlines, reagieren nun mit Großbestellungen - sie wollen 190 Tupolev Tu-214 und Yakovlev MS-21 ordern.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
vueling airbus a320 mann auf flugzeug
Sicherheitsvorfall am Flughafen Valencia. An dem spanischen Airport ist am Wochenende ein junger Mann auf ein Flugzeug von Vueling geklettert.
Timo Nowack
Timo Nowack