Der Flugverlauf: Zeigt, wie der KLM-Flug vor Paramaribo abdreht.

Schon wiederBoeing 777 von KLM kann nicht in Paramaribo landen - weil keine Fluglotsen da sind

Weil der Kontrollturm am Flughafen Paramaribo nicht besetzt war, musste ein Flug von KLM aus Amsterdam im vergangenen Herbst umgeleitet werden. Obwohl sich die Lage bessern sollte, nun ist genau das Szenario erneut eingetreten.

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Luftfahrt

Am 22. Oktober 2025 konnte Flug KL713 von KLM aus einem außergewöhnlichen Grund nicht am Flughafen Paramaribo landen: Der Kontrollturm des Flughafens der Hauptstadt von Suriname war aufgrund mehrerer Krankmeldungen unbesetzt. Die Piloten schickten die Boeing 777-300 ER zuerst in eine Warteschleife und wichen dann nach Cayenne in Französisch Guayana aus, wo siet sicher landete. Nach rund 80 Minuten am Boden ging es nach Paramaribo, wo Ersatzlotsen mittlerweile per Hubschrauber angekommen waren.

Anfang 2026 kündigte die Fluglotsenvereinigung Satca an, dass ihre Mitglieder unter den aktuellen Umständen keine Bereitschaftsdienste mehr leisten würden. So fand im Januar ein dringliches Treffen zum Mangel an Fluglotsen und -lotsinnen in dem südamerikanischen Land statt. Dabei versprach Präsidentin Jennifer Simons eine Verbesserung der Lage und verwies unter anderem auf die laufende Ausbildung neuer Lotsinnen und Lotsen.

Dieses Mal nach Trinidad und Tobago umgeleitet

Doch eine schnelle und verlässliche Lösung scheint es noch nicht zu geben, wie nun erneut KLM-Flug KL713 von Amsterdam nach Paramaribo zeigte. Die Boeing 777-300 ER - dieses Mal die PH-BVP, wurde am 25. April nach Port of Spain in Trinidad und Tobago umgeleitet.

18Wie der niederländische Sender RTL berichtet, war erneut kein Personal der Flugsicherung im Kontrollturm des Flughafens Paramaribo anwesend. Eigentlich hätte er ab 15:30 Uhr wieder besetzt sein sollen, so der Sender, doch aufgrund des Lotsenmangels sei eine Lücke bis 22:30 Uhr entstanden. Auch regionale Flüge seien davon betroffen gewesen.

Boeing 777 bleibt eine Nacht in Port of Spain

Die Fluggäste des KLM-Fluges verbrachten die Nacht in Port of Spain in Trinidad und Tobago. Am nächsten Tag, dem 26. April, flog die Boeing 777 sie dann nach Paramaribo.

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