Ein Gericht in Kopenhagen hat die niederländische Fluggesellschaft wegen irreführender Werbung zu nachhaltigem Flugtreibstoff verurteilt. Siemuss eine Geldstrafe von drei Millionen Dänischen Kronen (rund 402.000 Euro) zahlen. Auslöser waren Werbekampagnen aus dem Jahr 2023, in denen KLM ihre Flüge als «einen großen Schritt zu etwas nachhaltigeren Reisen» bezeichnete und auf einen höheren Anteil nachhaltigen Flugtreibstoffs verwies.
Nach Auffassung des Gerichts vermittelte die Werbung von KLM den Eindruck eines deutlich größeren Umweltvorteils, als tatsächlich gegeben war. Tatsächlich enthielt der am Flughafen Amsterdam-Schiphol getankte Treibstoff lediglich einen Anteil von einem Prozent Sustainable Aviation Fuel (abgekürzt SAF). KLM erklärte, das Urteil zur Kenntnis zu nehmen und die vollständige Begründung prüfen zu wollen.